ArdnasselaChilre's Leseliste
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Zwischen den Zeilen meines Schweigens by EmilyDe2008
EmilyDe2008
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Sie liegt im Dunkeln, die Decke halb über das Gesicht gezogen, als könnte sie sich darunter vor sich selbst verstecken. Der Raum ist still, doch in ihrem Kopf rauscht es, laut, unbarmherzig. Schlaf fühlt sich an wie eine fremde Sprache, die sie einmal konnte, aber vergessen hat. Ihre Augen brennen. Eigentlich hat sie nicht vor zu weinen, sie tut es einfach. Tränen, die sie nicht versteht, die kommen, ohne gefragt zu werden. Wenn jetzt jemand in ihr Zimmer käme und sie fragen würde, warum... sie wüsste es nicht. Keine Antwort, keine Erklärung, nur dieses undefinierbare Gewicht auf der Brust, das schwerer wird, je länger sie versucht, es zu ignorieren. Sie denkt an alles und gleichzeitig an nichts. Bilder, Sätze, Erinnerungen, Sorgen - sie schwirren vorbei wie zu schnelle Züge, die man nicht wirklich erkennen kann. Ihre Gedanken sind zu laut, aber auch irgendwie leer. Und das ist das Schlimmste: diese Mischung aus Überfluss und Leere, Chaos und Stille, die sie nicht greifen kann. Sie zieht die Knie an die Brust, versucht kleiner zu werden, als müsste sie weniger fühlen, wenn sie weniger Platz einnimmt. Doch es hilft nicht. Es hilft nie. Der Kloß im Hals bleibt, dieser brennende Druck hinter den Augen, dieses Gefühl, dass sie am Rand von etwas steht, das sie nicht benennen kann. Und sie weiß nicht, warum. Sie weiß nur: Sie ist müde. Nicht vom Tag, nicht vom Wachsein. Sie ist müde von allem. Und während die nächste Träne leise in ihr Kissen tropft, flüstert sie in die Dunkelheit - nicht laut, nur in sich hinein - ein kleines, verlorenes „Ich kann nicht mehr", das niemand hört und trotzdem alles sagt. Kommt dir das bekannt vor? Fühlst du dich auch manchmal so? Dann kann dir dieses Buch vielleicht helfen. Denk daran, du bist nicht allein🤝🏻❤️‍🩹