orevella
Enisa und Miran fallen an der Uni sofort auf, ohne es wirklich zu wollen. Nicht, weil sie laut sind oder im Mittelpunkt stehen, sondern weil sie zusammen irgendwie auffallen auf diese stille Art, die man nicht direkt erklären kann. Er ist meistens ruhig, distanziert, jemand, der lieber beobachtet als redet. Bei ihr ist er anders. Nicht komplett verändert, aber weicher. Als würde er für kurze Zeit vergessen, wie sehr er sich sonst von allem fernhält.
Enisa ist sensibel, aber nicht offensichtlich. Sie trägt vieles in sich, zeigt es nur selten nach außen. Bei ihm allerdings lässt sie mehr durch, als sie selbst merkt. In seiner Nähe wirkt sie ruhiger, als hätte sie einen Ort gefunden, an dem sie nicht ständig aufpassen muss.
Doch nicht jeder gönnt ihnen dieses Glück. Und manchmal reicht schon ein einziger falscher Satz, um in einem Kopf voller Zweifel alles ins Wanken zu bringen.
Was passiert, wenn jemand, der nicht an Liebe glaubt, plötzlich genau die Liebe verliert, die echt war?