Daniel7713
„Manche Dinge lassen sich nicht in Worte fassen. Man kann ihnen keinen Namen geben, so sehr man es auch versucht. Aber ist das überhaupt wichtig?"
Cedric und Nico verbindet seit ihrer Kindheit eine außergewöhnlich enge Freundschaft. Eine Freundschaft, die eher zufällig entstanden ist und die sie doch ein Leben lang begleitet. Dabei könnten die beiden unterschiedlicher kaum sein - das sieht man nicht nur an ihren Haarfarben. Pechschwarz und strohblond. Sie merken stets aufs Neue, dass sie eigentlich nicht ohne den anderen können - selbst dann nicht, wenn sie es versuchen oder das Leben sie dazu zwingt.
Immer wieder fragt sich Cedric, was Nico eigentlich für ihn ist. Warum gerade Nico? Warum konnte nie jemand seinen Platz einnehmen? Und warum scheint keine Bezeichnung wirklich zu passen?
Das Buch begleitet Cedric durch die Höhen und Tiefen seines Lebens, durch Freundschaften, Liebe, Verlust, Zweifel und Neuanfänge. Nicht immer meint das Leben es gut mit ihm - und nicht immer mit seiner Verbindung zu Nico.
Und dennoch sitzen die beiden mehr als sechzig Jahre nach dem Kennenlernen noch immer zusammen und trinken Kaffee. Aber als was eigentlich?
Es soll hier nicht das klassische Klischee von "Beste Freunde finden heraus, dass sie mehr für einander empfinden und sind am Schluss glücklich verheiratet" bedient werden, sondern eher das Thema: was ist Freundschaft und wie weit geht Freundschaft, wie weit darf sie gehen und ab wann beginnt der Zeitpunkt, an dem es mehr als Freundschaft ist? Dennoch soll das Buch primär unterhalten und auch ein bisschen zum Nachdenken anregen. Vielleicht finden sich manche auch ansatzweise wieder und fühlen sich zurück versetzt in eine andere Zeit. Es soll aber nicht belehrend oder tadelnd sein und schon gar nicht weltverbessernd. Eine kleine Message ist aber trotzdem enthalten.