GeschGu
Ich sitze im falschen Bus. Und treffe den richtigen Jungen. Das ist mein erster Fehler.
Leila hat ein Problem: Sie ist siebzehn, ihr Handy ist tot, und sie sitzt in einem Bus, der sie in ein Viertel bringt, von dem sie nicht mal wusste, dass es existiert. Dreiundvierzig Minuten vor der Party ihrer besten Freundin. Die sie umbringen wird, wenn sie nicht auftaucht.
Dann trifft sie Jonas.
Dunkle Haare, die so tun, als hätten sie keinen Besitzer. Ein Grinsen, das sagt: Ich weiß etwas, das du nicht weißt. Und die Nerven, sie einen dunklen Park durchqueren zu lassen, obwohl er eigentlich ein Mörder sein könnte.
"Ich könnte", sagt er. "Aber dann wäre ich ein Mörder mit einem sehr ineffizienten System."
Toller Typ. Wirklich.
Was als zufällige Begegnung beginnt, wird zu etwas, das Leila nicht erwartet hat: Gefühle. Echte. Die Art, von der man in Büchern liest und nicht glaubt, dass sie existieren, bis man selbst dasteht und sich fragt, warum das Herz plötzlich Rennen spielt.
Aber Leila hat ein Problem. Ein größeres als den falschen Bus.