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Manche Kinder wünschen sich Freunde.
Manche Wünsche hören zu.
In einem unscheinbaren Wohnviertel gibt es einen Spielplatz, den Kinder meiden und Erwachsene nicht erklären können. Dort sitzt ein kleiner Junge. Still. Allein. Und doch nie ohne Gesellschaft. Seine Freunde kommen nachts - lautlos, geduldig, liebevoll. Sie besuchen jeden, den der Junge liebt.
Bis niemand mehr übrig bleibt.
Was als urbane Legende beginnt, wird zu einem schleichenden Albtraum: Kinder verschwinden, Eltern zerbrechen, und mit jeder Nacht rückt eine Wahrheit näher, die sich nicht vertreiben lässt. Der Junge ist nicht das Böse - er ist das Tor. Und seine Liebe ist der Schlüssel für etwas, das älter ist als Schuld und gnadenloser als Hass.
Als der Versuch unternommen wird, ihn zu retten, kippt die Welt in eine neue Ordnung: Gefühle verschwinden, Nähe wird bedeutungslos, und das Übernatürliche verschwindet nicht - es integriert sich. Erst als der Junge begreift, was seine Liebe angerichtet hat, trifft er eine Entscheidung, die die Dämonen bindet, aber ihn selbst für immer verändert.
Der Junge vom Spielplatz ist ein tief verstörender Horrorroman über Einsamkeit, Verantwortung und den Preis echter Gefühle. Ein Buch über Dämonen, die nicht jagen, sondern warten - und über einen Ort, an dem niemand mehr spielt, weil dort etwas getragen wird, das zu schwer für Kinder ist.
Kein Trost.
Keine einfachen Antworten.
Nur die Frage, wie viel Schmerz eine Welt aushalten muss, um menschlich zu bleiben.