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Manche Dinge zerbrechen nicht laut.
Sie verschwinden.
Rin wächst mit dem Wissen auf, dass sie nie ganz dazugehört hat.
Ein Zuhause, das keins war.
Ein Vater, der sich abwandte.
Ein Leben, das neu begann, weil etwas vorher gescheitert ist.
Seong-han ist früh allein.
Seit er zwölf ist, lernt er zu funktionieren, ohne sich festzuhalten.
Kontrolle ersetzt Nähe.
Ruhe ersetzt Sicherheit.
Als sich ihre Wege kreuzen, entsteht keine Rettung.
Keine Heilung.
Nur ein Raum, in dem zwei Menschen einander sehen, ohne zu wissen, was man mit diesem Sehen anfangen soll.
Diese Geschichte erzählt von Gewalt, die nicht immer schreit.
Von Schutz, der zu weit geht.
Und von dem Moment, in dem man merkt, dass etwas in einem längst angefangen hat, eigene Entscheidungen zu treffen.