AnonymSoul
Nach einer Nacht, die alles zerstört, bleibt für eine Jugendliche nur das Überleben.
Als ihre drogenabhängige Mutter in einem psychotischen Ausbruch zur Täterin wird, verliert sie ihren kleinen Bruder - und mit ihm den letzten Halt in ihrem Leben. Zurück bleibt Schuld, Schweigen und ein Körper, der zwar weiterlebt, aber innerlich zerbricht. Zwischen Polizeiverhören, Gerichtsterminen und dem kalten Blick eines Vaters, der sie nie gewollt hat, wird sie aus ihrer Kindheit gerissen und in ein System gedrängt, das entscheidet, ohne zu fragen.
In der Obhut eines älteren, fremden Mannes findet sie Sicherheit und Kontrolle zugleich - doch auch neue Angst. Klare Regeln, strenge Strukturen und eine Nähe, die sie gleichzeitig hält und erdrückt, lassen sie an sich selbst zweifeln. Während sie gegen Suizidgedanken, Flashbacks und das Gefühl kämpft, überflüssig zu sein, wird eines immer deutlicher: Weglaufen ist keine Option mehr.
Es ist eine Geschichte über Trauma, Macht, Abhängigkeit und das verzweifelte Bedürfnis, irgendwo bleiben zu dürfen - selbst wenn der Preis dafür hoch ist.
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Triggerwarnung:
Dieses Buch behandelt schwere Themen wie häusliche Gewalt, psychische Traumata, Suizidgedanken, Drogenmissbrauch, Gewalt gegen Kinder, emotionale und psychologische Manipulation sowie belastende Familiensituationen. Leser:innen, die sensibel auf solche Inhalte reagieren, wird empfohlen, sich der Thematik bewusst zu sein und bei Bedarf Abstand zu nehmen.
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Hinweis:
Dies ist eine frühe Fassung des Werkes. Grammatik-, Rechtschreib- sowie mögliche Logikfehler sind nicht ausgeschlossen.
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