nayaperi
Manchmal verirrt sich ein Herz dorthin, wo selbst Schatten nach Nähe suchen.
𝐀𝐦𝐞𝐧𝐚𝐡-𝐋â𝐥 𝐁𝐞𝐲𝐥𝐢𝐜𝐞 trägt eine Einsamkeit in sich, die sie hinter spielerischen Worten und klugen Gedanken versteckt.
Als sie eines Nachts einen Mann entführt, glaubt sie, zum ersten Mal selbst darüber bestimmen zu können, wer bleibt und wer geht.
𝐊𝐮𝐳𝐠𝐮𝐧 𝐀𝐭𝐚𝐛𝐞𝐲 war einst Kommissar. Heute führt er eine Mafiaorganisation, deren Name nur im Verborgenen flüsternd ausgesprochen wird. Gefesselt und seiner Freiheit beraubt, beginnt er dennoch, Amenah auf eine Weise zu sehen, vor der sie sich lange verborgen hat.
Und zwischen ihren Lügen, dort, wo eine gespielte Gefangenschaft langsam zu Nähe wird, verlieren sich zwei Schatten ineinander, bis keiner von ihnen mehr weiß, wessen Herz eigentlich zuerst festgehalten wurde.