BeierSina87
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Harry Potter hat längst aufgehört zu glauben, dass Menschen bleiben.
Nicht nach dem Krieg.
Nicht nach all den Verlusten.
Nicht nach allem, was ihn nachts nicht schlafen lässt.
Im St. Mungo kämpft er jeden Tag gegen Erinnerungen, Panik und gegen sich selbst. Der letzte Mensch, von dem er Hilfe erwarten würde, ist ausgerechnet Draco Malfoy.
Draco trägt seine eigenen Narben.
Unsichtbare.
Und solche, die nie verschwinden werden.
Er weiß nicht, wie man tröstet.
Er weiß nicht, wie man über Gefühle spricht.
Und er ist sich sicher, dass jemand wie er niemals Sicherheit für einen anderen Menschen sein kann.
Doch während Harry langsam zerbricht, ist es ausgerechnet Draco, der bleibt.
Nacht für Nacht.
Schritt für Schritt.
Immer dann, wenn Harry ihn am dringendsten braucht.
Zwischen Schuld, Angst und unausgesprochenen Gefühlen entsteht etwas, das keiner von ihnen erklären kann.
Etwas, das sie beide mehr erschreckt als jede Erinnerung.
Denn manchmal ist die größte Angst nicht, jemanden zu verlieren.
Sondern zu erkennen, dass man ihn längst liebt.