PhoebeDAnderson
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„Ich gehe eine lange, vereiste Straße entlang. Irgendwo im Nirgendwo.
Irgendwann komme ich an einen See. Er ist zugefroren und weit und breit ist niemand zu sehen.
Am Ufer sitzt ein einzelner Schwan.
Blut weist mir den Weg.
Zuerst ist es nur ein einzelner Tropfen auf dem Eis, irgendwo vor meinen Füßen. Dann werden es mehr. Viel mehr. Eine Pfütze, ein Rinnsal... Schließlich entsteht ein reißender Fluss. Er rauscht an mir vorbei und färbt alles rot. Das Eis, den See, das Schilf am Ufer.
Auch die Federn des Schwans verfärben sich am Bauch und überall, wo der Strom ihn berührt, blutrot, bis er irgendwann aufsteht und mit dem reißenden Blut wegschwimmt. Dabei sieht er mich immer ganz vorwurfsvoll an. Als wäre das alles meine Schuld."