liviaa_ana
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Livia ist erst zwölf Jahre alt, als sich ihr Leben langsam verändert. Anfangs bemerkt niemand, dass sie immer weniger isst, Ausreden erfindet und sich mehr und mehr zurückzieht. Doch mit der Zeit fällt ihren Lehrern auf, dass sie immer dünner wird. Was zunächst wie eine Phase wirkt, entwickelt sich zu einer schweren Essstörung.
Als Livia schließlich auf eine kinder- und jugendpsychiatrische Station kommt - als jüngste Patientin -, beginnt ein Kampf gegen eine Krankheit, die ihr einredet, niemals gut genug zu sein. Zwischen Therapien, Freundschaften, Rückschlägen und der ständigen Stimme in ihrem Kopf verliert sie immer mehr die Kontrolle.
Diese Geschichte basiert teilweise auf eigenen Erfahrungen und erzählt schonungslos von der Realität einer Magersucht. Sie zeigt nicht nur die körperlichen Folgen, sondern auch die Gedanken, Ängste und den Schmerz, den eine Essstörung mit sich bringt.
Triggerwarnung: Dieses Buch behandelt unter anderem Essstörungen (Anorexie), Klinikaufenthalte, psychische Erkrankungen und belastende Situationen. Die Geschichte soll die Krankheit weder verherrlichen noch romantisieren, sondern zeigen, wie zerstörerisch und gefährlich sie sein kann.