Wonderfulmoods's Leseliste
3 stories
Siebzehnter Juni by MadameMarilyn
MadameMarilyn
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    Parts 6
"Auf der ganzen Welt können Schwule heiraten, Kinder adoptieren und selbst die Russen sagen nichts mehr gegen Tunten. Die Ozonlöcher sind geflickt, Tiere nicht mehr vom Aussterben bedroht und krank wird auch keiner mehr. Die Welt ist wunderbar, Ivy, wo ist dein Problem?"
Die Soldatin by MadameMarilyn
MadameMarilyn
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    Parts 94
Misstrauisch blickte Mar aus dem Fenster. Ihr Atem schlug an das kalte Glas. Ruckartig zog sie die Vorhänge zu. „Okay, pass auf. Ich erzähle es dir einmal und dann nie wieder, verstanden?“ Hailey nickte. „Wir wurden her gebracht um zu kämpfen.“ Verwirrt runzelte Hailey die Stirn. „Für wen?“ Mar grinste düster. „Sie sagen für den König. Aber ich glaube ihnen nicht. Die bescheißen uns.“ Sie zuckte mit den Schultern und zog sich einen kurzen Schlafanzug an. „Und warum machst du dann mit?“, fragte Hailey verwirrt. „Mir ist langweilig. Furchtbar langweilig. Und ich steh auf Sport.“ Das sah man ihr an. „Wir werden ausgebildet um irgendwann zu kämpfen. Die sagen, unsere Eltern wüssten davon.“ Sie lachte laut auf und fuhr sich durch die roten Haare. „Ich kann das nicht einschätzen. Meiner Mom bin ich egal, also würde sie so oder so nichts machen. Die sitzt nur auf ihrem faulen Arsch zu Hause rum.“ Hailey schluckte. „Aber meiner Mom wäre es nicht egal!“ Mar zog die Augenbrauen hoch. „Du heulst jetzt aber nicht, oder?“ Ein Kloß steckte in Hailey‘ s Halt fest. „Weil du neu bist, klar?“, sagte Mar, setzte sich zu ihr und legte den Arm um sie. Und da begann Hailey zu verstehen. Zu verstehen, warum sie hier war und das, das bereitete ihr bitterschwarze Erwartungen.
Bis der Mond die Sonne küsst by Coeuri
Coeuri
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„Wie lange hab ich noch?“, fragte ich, mein Gehirn stellte auf stumm während mein Herz einen Schnelllauf lief. Seine von der Zeit geprägten Augen blickten auf mich herunter, alt, müde. „Noch ungefähr zwei Tage“, sagte er. Ich war endlich. Das Ausmaß dieser Worte wurde mir erst bewusst, als mein Leben eine Wende nahm und mir nur noch zwei Tage blieben. Vielleicht wurde es mir da auch noch nicht bewusst, auf jeden Fall nahmen diese Worte die Zügel über. Dank dem scheinbar in mir drin nicht so endlichen Fuchsbandwurm stand mir mein Tod bevor. Also entschloss ich, die Augen zu öffnen und endlich zu leben. Endlich. So viele Bedeutungen in einem Wort. Möglich, dass alle das Gleiche aussagen?
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