ric2508
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Ein Auto taucht hinter mir auf, mein Schatten durchbricht das Licht der Scheinwerfer. Doch anstatt an mir vorbei zu fahren, hält das Fahrzeug hinter mir und der Motor wird abgeschaltet.
Paranoid drehe ich mich um. Verschwommen erkenne ich den Fahrer, scheint so, als würde er telefonieren. Ich atme erleichtert aus und gehe weiter. Niemand, der mir etwas Böses will. Doch ich komme nicht weit, weil mir ein bulliger Mann um die vierzig den Weg versperrt. Das ist der Fahrer des Autos! Wie hat er das denn geschafft mich zu überholen?
«Verzeihung», sage ich zu ihm, während mein Herzschlag sich beschleunigt.
Ich will mich an ihm vorbeischieben, doch er packt meine Handgelenke so fest, dass ich fürchte sie könnten brechen.