wyko_ch
So höret denn diese Worte, die hier ihren Anfang nehmen.
Was ihr lesen werdet, ist weder bloss Erdachtes noch allein das, was gewesen ist. Es ist eine Chronik, geboren aus Erlebtem, genährt von Sagen und geformt durch Erinnerung. Sie entstammt einer Zeit, die nie ganz vergangen ist, denn was einst gelebt ward, klingt fort in jenen, die es tragen.
Manch einer wird fragen, ob dies Wahrheit sei oder Dichtung. Doch wer vermag solches scharf zu scheiden? Denn was erlebt wird, wandelt sich im Gedächtnis, und was erzählt wird, trägt stets die Spuren dessen, der spricht. So sei gesagt: Diese Chronik erhebt keinen Anspruch auf letzte Gewissheit, wohl aber auf Redlichkeit des Erzählens.
Der Schreiber war nicht allein Beobachter. Er ging die Wege, trug die Zeichen, sprach die Worte und stand im Staub der Tage. Er sah Aufstieg und Fall, Ehre und Zweifel, und manches, das nicht genannt werden will, ward dennoch bewahrt. Nicht alles war rühmlich, doch alles war Teil des Weges.
Darum sollt ihr dies lesen wie man alten Worten lauscht: mit offenem Sinn, doch wachem Geist. Glaubet, was euch wahr dünkt, und lasset ruhen, was euch fremd erscheint. Denn Chroniken sind nicht dazu da, zu richten, sondern zu erinnern.
So beginne denn diese Erzählung.
Nicht als Mär, nicht als blosse Geschichte, sondern als Weitergabe dessen, was gewesen ist und vielleicht noch immer ist.
-
An den Lagerfeuern der Dörfer, in Hallen aus Stein und unter Türmen aus Nebel soll diese Geschichte erzählt werden. Die Sage eines Mannes, der einst nur ein wandernder Ansager war... und dessen Stimme bald in den Ohren von Grafen, Königen und vielleicht sogar alten Mächten der Welt widerhallte.
Dies ist die erlebnisbasierte Chroniken eines Mannes, der nicht nach Ruhm suchte, aber gefunden wurde.
Dies ist eine fortlaufende Chronik aus Anekdoten und Sagen, die regelmäßig erweitert wird.
„Nicht alles, was berichtet wird, ist wahr. Doch manches ist wahr, weil es berichtet wird." euer ωγκø, Bewa