Buchbewertungen =)
2 stories
Die Soldatin by MadameMarilyn
MadameMarilyn
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Misstrauisch blickte Mar aus dem Fenster. Ihr Atem schlug an das kalte Glas. Ruckartig zog sie die Vorhänge zu. „Okay, pass auf. Ich erzähle es dir einmal und dann nie wieder, verstanden?“ Hailey nickte. „Wir wurden her gebracht um zu kämpfen.“ Verwirrt runzelte Hailey die Stirn. „Für wen?“ Mar grinste düster. „Sie sagen für den König. Aber ich glaube ihnen nicht. Die bescheißen uns.“ Sie zuckte mit den Schultern und zog sich einen kurzen Schlafanzug an. „Und warum machst du dann mit?“, fragte Hailey verwirrt. „Mir ist langweilig. Furchtbar langweilig. Und ich steh auf Sport.“ Das sah man ihr an. „Wir werden ausgebildet um irgendwann zu kämpfen. Die sagen, unsere Eltern wüssten davon.“ Sie lachte laut auf und fuhr sich durch die roten Haare. „Ich kann das nicht einschätzen. Meiner Mom bin ich egal, also würde sie so oder so nichts machen. Die sitzt nur auf ihrem faulen Arsch zu Hause rum.“ Hailey schluckte. „Aber meiner Mom wäre es nicht egal!“ Mar zog die Augenbrauen hoch. „Du heulst jetzt aber nicht, oder?“ Ein Kloß steckte in Hailey‘ s Halt fest. „Weil du neu bist, klar?“, sagte Mar, setzte sich zu ihr und legte den Arm um sie. Und da begann Hailey zu verstehen. Zu verstehen, warum sie hier war und das, das bereitete ihr bitterschwarze Erwartungen.
Blood of the Lilies (2013 | Abgebrochen) by Zeitensplitter
Zeitensplitter
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...Soul of broken Hearts! Er war alles, was ich schon immer wollte. Alles, was ich je gewollt hatte. Alles, was ich jemals wollen würde. Ich sah ihn an, unser Atem durchbrach die Stille im Stall, ich lächelte ihm zu und eisiges Erkennen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Es war verboten. Doch was wenn genau das Verbotene uns anzog? So wie einst auch? Er küsste mich wieder auf dem Mund. Dieser Moment löschte alle Erinnerungen! An jedes andere Gesicht und jeden Kuss, der letzten Jahre aus. Mir wurde schwarz vor Augen. Nein, das durfte es nicht gewesen sein. Doch ich schaffte es nicht gegen diese Müdigkeit anzukämpfen. Ein leichtes Glitzern aus der Ferne ließ mich die Augen öffnen. Was war nur geschehen? Ein ohrenbetäubendes Geräusch ließ mich hochfahren. Meine Muskeln spannten sich an. Da müsste jemand sein, doch ich konnte niemanden sehen. Das einzige was ich erblickte waren die weißen Wände meines goldenen Käfigs. Kahl und Leer. Ohne Erinnerungen. Gefangen. Seine Worte hatten sich in mein Gedächtnis gebrannt. Ich sollte seine Braut sein, aber wieso ausgerechnet ich? Was unterschied mich von den anderen? Wer war er? Wer war der schwarze Mann und was hatte diese Frau aus meinen Träumen damit zu tun?