vivi871
Manchmal genügt ein Satz.
Ein freundliches Lächeln, eine beiläufige Bemerkung, ein Blick, der schon mehr zu wissen glaubt, als ihm zusteht. Und plötzlich ist da dieses leise Gefühl, dass jemand zu weit gegangen ist, obwohl er es doch nur gut gemeint hat.
Dieses Buch erzählt von Nina. Von ihrem Alltag zwischen Fürsorge, Erschöpfung und den vielen kleinen Momenten, in denen andere sich das Recht nehmen, sie einzuordnen. Von Menschen, die nicht laut werden müssen, um Grenzen zu verschieben. Und davon, wie schwer es ist, sich selbst zu glauben, wenn Grenzverletzungen höflich klingen.
Die Freundlichen ist ein Roman über das Gutgemeinte und seine Schatten und über die Frage, wann Höflichkeit aufhört, harmlos zu sein.