Tintengewalt
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"Sie sind vier und sie sind unbestimmt. Mitten in den Landen empfingen sie am Tag ihrer Geburt die Zungen. Zungen zum Sprechen und Vernehmen. Es war kein Gott, der zu ihnen hinunterstieg, sich aus seinem Himmelverlies hinunter begab, um ihnen etwas zu schenken. Nein, sie lauschten ganz einfach.
Vier Kinder denen die vielsprachigen Zungen der Welten von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eingegeben wurden. Unglückselige."
Vier Kinder, die am Beginn eines neuen Weltzeitalters stehen. Sie wurden zusammengebracht, ihren Familien entrissen und nun trainiert, die Stimmen der Zungen zu verstehen und auszudrücken. Ein jeder von ihnen ein Talent, mit dem sie in ihren Werken die kommenden und vergangenen Ereignisse darstellen können. Doch ihre Visionen sind nur unzusammenhängende Blicke auf eine sich anbahnende Endzeit.
Erst als sie aus dem Kloster, wo sie gemeinsam aufwuchsen, ausbrechen, werden ihre Blicke auf den Fluss der Zeit klarer.