_mi-young_
"Jeder Mensch hat ein Geheimnis, das er vor anderen Menschen verbirgt."
Er blickte sie mit seinen dunklen Augen an, ließ sie nicht aus den Augen. Seine Augen machten ihr Angst. Nein. Er machte ihr Angst. Doch die Neugier in ihr war zu groß.
"Was", er sprach: "Wenn mein Geheimnis so dunkel ist, dass es dieses helle Leuchten in deinen Augen verschwinden lässt?"
Ich, Park Huan-Lin, 19 Jahre alt, letztes Jahr HighSchool, aus Seoul fürchte mich nicht vor dem Sterben. Oder dem Tod. Sterben gehört zum Leben dazu. Ohne Sterben gäbe es kein Leben. Ohne Leben kein Sterben. Ich wusste nicht, wann es begann, ob von meiner Geburt an oder irgendwann anders, ich akzeptierte das Sterben als Teil meines Lebens. Laut einer alten Geschichte bedeutete Leben Licht und Sterben Dunkelheit. Menschen standen somit für das Leben, das Licht. Und später, wenn sie starben, wandelten sie in die Dunkelheit. So dachte ich. Bis ich herausfand, dass Menschen nicht für Beides standen, sondern nur für das Licht. Bis ich herausfand, dass es andere Personen gab, die die Dunkelheit wiederspiegelten. Bis ich herausfand, dass diese Personen der Dunkelheit nichts anderes taten, als das Licht zu vernichten. Doch Leben und Sterben gehörten zusammen, oder nicht? Ohne Licht keine Dunkelheit, nicht wahr?
Kopieren der Story nicht erlaubt. Bitte seid so nett, klaut keine anderen Geschichten, bei denen sich Leute sehr viel Mühe geben~