I love my doctor

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Nov 3, 2019
Die 17-jährige Johanna wacht im Krankenhaus auf, nachdem ihr Selbstmordversuch nicht geklappt hatte. Grund dafür waren starke Depression und eine Essstörung. Ihre Krankheiten werden von Tag zu Tag schlimmer. Johanna verzichtet auf jegliche Hilfe und verbringt ihre Tage verzweifelt im Krankenhaus. Ärzte und Eltern sind ratlos, doch eines Tages lernt sie einen anderen Arzt kennen und alles ändert sich, denn sie sieht, dass sie in dieser dunklen Zeit doch nicht alleine ist...
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#176
depression
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Psychische Erkrankungen bei Jugendlichen sind längst keine Randerscheinung mehr - und trotzdem noch immer ein Tabuthema. "Albatros - Depressionen und geschlossene Psychiatrie mit 15" bricht dieses Schweigen radikal auf. Johanna, die Autorin, ist fünfzehn, als ihr Leben aus dem Ruder läuft. Von außen wirkt alles normal: Gymnasium, hervorragende Noten, Familie, Pläne für die Sommerferien. Doch im Inneren wächst seit Jahren ein Schatten, den niemand sieht - und den Johanna selbst viel zu lange verdrängt. Ohne es zu merken, nimmt die Depression sie so stark in ihre klammernde Umarmung, bis das Unvorstellbare passiert: Nach mehreren Suizidversuchen wird sie in eine geschlossene Jugendpsychiatrie eingewiesen. Dort verbringt sie die außergewöhnlichsten sechs Wochen ihres Lebens, während ihre Klassenkameraden nichtsahnend im Freibad liegen, Cola schlürfen und Urlaubsfotos posten. Was sie erlebt, ist kein Einzelfall - nur redet kaum jemand darüber. Albatros erzählt diese Geschichte ungeschönt und aus erster Hand. Der Roman gibt einen intimen Einblick in das Leben mit einer Depression: von Selbstverletzung, Todessehnsucht, Panikattacken bis hin zu den oft absurden und dadurch fast schon lustigen Alltagssituationen in einer psychiatrischen Station. Zwischen Klinikflur, Gruppentherapie und Medikamentenrunden kämpfen die Protagonistin und ihre Mitpatienten um das, was für andere selbstverständlich scheint: einen halbwegs normalen Alltag und die Freude am Leben. Das Buch richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die psychische Gesundheit nicht länger ignorieren wollen. Es eignet sich ideal für den Buchhandel im Bereich Jugendbuch, autobiografische Literatur und Mental Health. Der authentische Schreibstil trifft den Nerv der Zeit: direkt, ehrlich, empathisch - aber mit viel emotionaler Tiefe. Albatros macht Mut, Hoffnung und gibt Betroffenen einer der gefährlichsten psychischen Erkrankungen eine Stimme.

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