15 Kapitel Laufend Ein leises Ăberleben ist kein Buch Ăźber das Ankommen.
Es ist ein Buch Ăźber das Bleiben.
In dieser literarischen Prosa erzähle ich von psychischer ErschĂśpfung, von inneren Kämpfen, von Narzissmus, Verlust, Nähe und dem langsamen ZurĂźckfinden zu mir selbst. Der Text folgt keiner klassischen Handlung. Er bewegt sich durch innere Zustände, Gedankenräume und Ăbergänge.
Im Zentrum steht kein Wunsch nach dem Tod, sondern das Ringen um Dasein. Suizidgedanken und ein abgebrochener Suizidversuch erscheinen nicht dramatisiert, sondern als Ausdruck tiefer Ăberforderung, Einsamkeit und innerer ErschĂśpfung. Heilung wird nicht als Ziel beschrieben, sondern als Prozess. Still. Unlinear. Unvollkommen.
Das Buch erzählt von Ersatzfamilie, von Menschen, die halten, ohne zu fordern. Von Abschieden, Grenzen und dem Mut, sich selbst nicht länger zu verlieren. Schreiben wird dabei zu einem Ort. Zu einem Raum, der trägt, wenn alles andere brßchig wird.
Ein leises Ăberleben ist keine Autobiografie im klassischen Sinn und kein Ratgeber.
Es ist ein literarisches Zeugnis von Hinsehen, Ehrlichkeit und innerem Durchhalten.
FĂźr Menschen, die fĂźhlen.
FĂźr Menschen, die mĂźde sind.
FĂźr Menschen, die geblieben sind.
Ich verĂśffentliche die Texte nicht alle auf einmal. Manche Worte brauchen Zeit. FĂźr euch. Und fĂźr mich.