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Unnoticed
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Em andamento, Primeira publicação em abr 02, 2017
stell dir vor, du kommst zuhause an. 
deine Eltern sind im Urlaub, du bist allein.
leicht angetrunken schaltest du das Licht ein.
die Küche ist unaufgeräumt.
"das erledige ich morgen", denkst du dir.

du machst das Licht wieder aus und tastest dich ins Wohnzimmer vor. 
du erreichst mühelos sie Treppe und begibst doch ins obere Stockwerk.
auf dem Flur knipst du die Deckenleuchte an.

in deinem Zimmer angekommen ziehst du dich aus.
du löst die Spangen aus deinen Haaren.
schlüpfst aus den viel zu unbequemen Schuhen.
du bist zu müde, um dich abzuschminken.
also legst du dich ins Bett und schließt die Augen.

dann hörst du ein Geräusch.
ein Knarren, dass dir vertraut ist.
die Dielen im Wohnzimmer.
leise Schritte auf der Treppe.
dann ist er auf dem Flur.

die Schritte nähern sich.
unaufhaltsam.
gelähmt von der Angst bleibst du liegen.
wagst es nicht, einen Muskel zu bewegen.
deine Atmung wird flach.

du wartest ab. 
und dann drückt er die Türklinke runter.
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