"Hope, ich werde diese Stadt sofort verlassen. Ich werde mein Leben hier lassen, um in deins eintreten zu können. Nein, um in unser Leben eintreten zu können."
Wie oft ich diesen grünen Augen nun schon verfallen bin. Auch jetzt, kann ich nicht anders, als die leuchtenden gelben Sprenkel zu zählen und jeder einzelnen einen Namen zu geben. Doch kein Name ist so wunderschön, wie jeder einzelne von ihnen.
"Hope bitte... sag doch irgendwas."
Erst jetzt merke ich, wie das Leuchten nachgibt. Nun ist das eine kahle dunkle Wiese, ohne ihre prächtigen Löwenzähne, in der traurigen Abenddämmerung. Aber das dürfen sie nicht. Sie sollen leuchten, um die Wette strahlend tanzen. Ich lasse von den Sprenkeln ab und sehe ihm dabei zu, wie er seine Hand langsam hebt und sie mir an die Wange legt. Ich schmiege mich in seine Handfläche, während seine Sprenkel wieder zu glühen beginnen.
"Ich bitte dich, steige nicht ein. Bitte, tu das nicht."
Lächelnd betrachte ich das letzte mal sein Gesicht. "Man soll dann aufhören, wenn es am schönsten ist." meine letzten Worte verlassen meinen Mund und ich tue das, um was er mich nicht gebeten hat. Ich steige ein. Ich trete wieder in mein altes Leben. In das, welches ohne ihn begonnen und auch enden wird.
Eigentlich sollte Hope sich in den Gassen Wien's verirren und nicht in den Augen dieses Jungen. Es sollte eine Erkundigung durch die Stadt Wien sein und nicht, dem Kopf dieses Jungen. Und ihr kleiner langersehnter Ausflug sollte schön sein, doch er wurde perfekt.
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#503 JUGENDLITERATUR 21.08.2017
51 Kapitel Abgeschlossene Geschichte Erwachseneninhalt
51 Kapitel
Abgeschlossene Geschichte
Erwachseneninhalt
Mein Herz setzte einen Schlag aus, als ich gegen seine Brust stieß und uns nichts mehr trennte. Nichts stand zwischen uns, außer vielleicht mir selbst. Ich hielt die Luft an und konnte wage kleine goldene Sprenkel in seinen Augen erkennen. Auf sein Gesicht schlich sich ein Lächeln und nur zu gut konnte ich die Selbstsicherheit in seinem Blick sehen. Evan hatte im Vergleich zu mir Erfahrung, das wusste ich. Er strahlte es förmlich aus und war offensichtlich die attraktivste männliche Person, die ich jemals getroffen habe. Wie aus einer Zeitschrift entsprungen. Angst übernahm jegliche Kontrolle. Was, wenn ich einen Fehler machte? Vorsichtig stieß ich die Luft wieder aus und drückte mich von ihm weg. Es schmerzte fast schon. "Ich gehe dann mal wieder rein.", sagte ich schnell und Hitze stieg meine Wangen empor. Sah er die Röte? Er zog verwirrt die Augenbrauen zusammen, doch seine Augen funkelten noch immer vor Belustigung.
INHALT
in·t·ro·ver·tiert (Adj.)
Auf das eigene Seelenleben gerichtet, nach innen gekehrt; verschlossen.
Das ist das Wort, das Eden wohl am besten beschreiben würde.
Wenn es nach ihr ginge, bräuchte sie nicht mehr als den kleinen Garten vor ihrem Haus und um ein paar Menschen mit einzubeziehen: ihren Vater, der ihr bei allem zur Seite steht, und Gwendolyn, ihre engste und einzige Freundin seit Kindertagen.
Zumindest dachte sie, dass es das Einzige ist, was sie in ihrem Leben braucht.
Denn als sie den attraktiven Evan kennenlernt, merkt sie schnell, dass sie ihn und sein immerwährendes Grinsen nicht so schnell loswird und dass sie das vielleicht auch gar nicht möchte.
Doch Geheimnisse und Intrigen beschatten eine mögliche Zukunft für die Beiden
Veröffentlicht: 2020
WARNUNG: Viele haben leider das Ende nicht verstanden, weil es etwas komplex ist! Es muss dementsprechend noch etwas überarbeitet werden.
Rechtschreibfehler gibt es dafür aber wenig. ((: