YouTubehaus FF

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Nov 25, 2017
Ich sitze nun hier und starre die Wand an. Was sollte ich auch tun, ich brauch eh nicht zu lernen, weil ich hochbegabt bin, weshalb ich auch keine Freunde hab. In der Schule werde ich nämlich stark gemobbt. Oh nein nicht schon wieder einen Heulkrampf, die habe ich seit 5 Jahren nämlich ständig. Am Anfang war es den ganzen Tag über, egal wo ich war ich weinte, in der Schule, auf meinem Bett und im Bus. Dann war es nur noch nachts, wenn ich einen Albtraum hatte. Danach nur einmal in der Woche und jetzt war es wieder, zwar nur noch jeden Monat, aber es ist trotzdem nervig. Was sollte ich denn dagegen machen. Vielleicht sollte ich erstmal erzählen wer ich bin. Also ich heiße Lisa, früher haben mich alle Lis genannt. Ich bin 16 Jahre alt und besuche ein Gymnasium. Ich habe am 14.02. Geburtstag. Ich bin in einem Heim in Köln, davor wohnte ich am wunderschönen Bodensee, im Städtchen Konstanz. Damals war ich noch glücklich. Ihr fragt euch bestimmt wieso? Meine Eltern und ich wohnten in einem kleinen, aber gemütlichen Haus direkt am See. Ich hatte ein sehr großes Zimmer. Ich hatte meine Clique. Dann passierte meiner Mutter ein schlimmer Unfall und sie war mindestens ein ganzes Jahr im Koma. Nach diesem Jahr meinten die Ärzte, dass sie wahrscheinlich nicht mehr aufwachen würde und deshalb haben sie die Geräte abgeschaltet. Mein Vater betrank sich jeden Abend und eines Abends war er so verzweifelt, dass er vom Münster spring. Dadurch wurde ich in ein Heim nach Köln verfrachtet. Viele Pflegeeltern haben mich adoptiert, aber nach 1 oder 2 Wochen gaben sie mich wieder im Heim ab, da ich immer alleine und traurig in „meinem" Zimmer saß. Ihr fragt euch bestimmt, was mit meinen Freunden in Konstanz passiert ist!? Durch die Entfernung konnte ich sie nicht sehen und wir lebten uns auseinander.
(CC) Attrib. NonComm. NoDerivs
#1
jandre
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ich habe keine Ahnung, was damals passiert war und vor allen Dingen, warum es jetzt meinen Geist dermaßen besetzt, dass ich alles nach Zeugnissen dieser Zeit absuche. Vergebens. Alles, was ich habe, ist ein kurzer Eintrag in meinem Tagebuch, in dem steht, dass ich dich am Liebsten vermöbelt hätte. Was ich damals nie getan hätte, da war ich doch viel zu schüchtern. Ich kann mich kaum erinnern, mit dir mehr als zwei Worte gewechselt zu haben. „Hallo" und „Tschüss", wahrscheinlich hast du mich genauso gesehen, die beste Freundin deiner Stieftochter, die ab und zu vorbei kommt. Mehr nicht. Wir lebten nebeneinander her, alles, was ich von dir weiß, ist dein damaliger Beruf, warum auch immer ich das noch weiß. Habe keine Ahnung, wie alt du warst, obwohl du, glaube ich, jünger als deine Frau warst. Ich habe sie immer bewundert, weil sie mir so locker und trotzdem stark vorkam, und fand euch als Paar cool. Obwohl sie auch Prinzipien hatte, die ich nicht nachvollziehen konnte, ich erinnere mich an eine Nacht, als deine Stieftochter und ich Toffifee genascht hatten und es am nächsten Morgen Ärger gab, dass wir zu laut herum geknistert hätten. V. musste immer heimlich naschen. Und ja, wir waren häufiger ungezogen, als ihr mitbekommen hattet. Wäre es nicht angebracht, mich dafür über's Knie zu legen?

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