We're all sinners

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WpMetadataNoticeÚltima publicación lun, dic 25, 2017
Auszug aus dem Intro: Mein ganzer Körper zitterte, als ich die alte Kassette in der Mediatek der Stadt abgab und mich auf machte, um die Bahn um 12 Uhr zu erwischen. Meine Füße trugen mich die alten Treppen des Gebäudes hinunter, die Wände waren beklebt mit Bücherpostern und irgendwelchen Zeitungsartikeln. Es war Draußen kühler geworden und automatisch zog ich den ausgewaschenen Army-Parker noch etwas enger um meine zierliche Figur, doch ich zitterte trotzdem. Ich spürte, wie unruhig ich war und ich wollte diesem Gefühl nur allzu gern ein Ende setzen. Als ich hinaus trat auf den leeren Bürgersteig, wurde mir mal wieder bewusst, wie trostlos und leblos diese Stadt war. Die Wintersonne schenkte kaum Licht oder Wärme und alles wirkte so gräulich und kalt. Meine Finger spürte ich schon gar nicht mehr, während ich mich auf zum Bahnhof machte. Immer wieder ging mein Blick zu der kleinen, verkratzten Armbanduhr, welche an meinem Handgelenk hing und bei jeder winzigen Bewegung verrutschte. Noch genau 14 Minuten. Tick Tack. Ich grinste, bei dem Gedanken an den Bahnhof. Er würde dort sein.
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"Christopher Constantin O'Neill! Du lässt mich hier jetzt nicht einfach im Regen stehen!" „Und was, wenn doch?" Schon an der Art, wie seine Stimme klang, wusste ich, dass er grinste. Dieses überhebliche, selbstzufriedene Grinsen, das mich regelmäßig in den Wahnsinn trieb. Das konnte doch nicht sein Ernst sein. „Willst du ernsthaft, dass ich zehn Kilometer durch den strömenden Regen nach Hause laufe?" Er zuckte nur mit den Schultern, ganz unbeteiligt. „Entweder das ... oder du kommst mit zu mir." Wieder dieses Grinsen. Ich konnte es förmlich hören. So ein Vollidiot, der glaubt doch nicht wirklich, dass ich mitkomme. Was denkt er eigentlich, wer er ist? "Niemals!" „Wie du meinst." Er seufzte leise, drehte sich um und ging in Richtung seines Wagens, als wäre damit alles gesagt. Mittlerweile waren meine Haare vollkommen durchnässt. Nasse Strähnen klebten an meinem Gesicht und Nacken. Meine Kleidung saugte sich immer weiter voll, bis sie unangenehm schwer an mir hing. Ein kalter Wind fuhr mir über die Haut, ließ mich frösteln und Gänsehaut bekommen. Ich verschränkte die Arme vor der Brust, versuchte vergeblich, mich irgendwie zu wärmen. Chris blieb kurz stehen, warf mir noch einen Blick über die Schulter zu und strich sich durch sein ebenso nasses Haar, bevor er sich hinters Steuer setzte. Und da stand ich nun. Tropfnass. Wütend. Und verzweifelt. Ich hasste mich jetzt schon für das, was ich gleich tun würde. ~~~ #1 - highschool [02.01.23] #1 - enemiestolovers [16.04.23], [10.06.25] #1 - Jugendliteratur [07.06.25] ~~~ Teil 1 der "Wenn..."-Reihe Erstveröffentlichung unter dem Titel "Chris - Because Enemies Don't Look At Each Other Like That"

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