We're all sinners

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WpMetadataNoticeÚltima publicación lun, dic 25, 2017
Auszug aus dem Intro: Mein ganzer Körper zitterte, als ich die alte Kassette in der Mediatek der Stadt abgab und mich auf machte, um die Bahn um 12 Uhr zu erwischen. Meine Füße trugen mich die alten Treppen des Gebäudes hinunter, die Wände waren beklebt mit Bücherpostern und irgendwelchen Zeitungsartikeln. Es war Draußen kühler geworden und automatisch zog ich den ausgewaschenen Army-Parker noch etwas enger um meine zierliche Figur, doch ich zitterte trotzdem. Ich spürte, wie unruhig ich war und ich wollte diesem Gefühl nur allzu gern ein Ende setzen. Als ich hinaus trat auf den leeren Bürgersteig, wurde mir mal wieder bewusst, wie trostlos und leblos diese Stadt war. Die Wintersonne schenkte kaum Licht oder Wärme und alles wirkte so gräulich und kalt. Meine Finger spürte ich schon gar nicht mehr, während ich mich auf zum Bahnhof machte. Immer wieder ging mein Blick zu der kleinen, verkratzten Armbanduhr, welche an meinem Handgelenk hing und bei jeder winzigen Bewegung verrutschte. Noch genau 14 Minuten. Tick Tack. Ich grinste, bei dem Gedanken an den Bahnhof. Er würde dort sein.
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"Na, hast du mich vermisst?", flüsterte er mir ins Ohr und ich zuckte leicht zusammen da seine Stimme tiefer und rauer war als erwartet. "Wieso sollte ich dich vermisst haben, ich kenne dich überhaupt nicht.", flüsterte ich leise ohne ihn anzusehen, da er immer noch neben meinem Ohr verweilte. "Überleg nochmal genau.", flüsterte er erneut aber verweilte dennoch an meinem Ohr. Ich spürte sein grinsen und wie er ausatmete. Ich wusste nicht was er meinte und überlegte nochmal genau woher ich ihn kennen sollte.In meinem Kopf drehten sich kurz die Rädchen. Ich hatte noch nie etwas mit einem Silas zu tun gehabt oder einen Silas gekannt... außer, natürlich. In meinem Hirn machte es klick und ich versteifte mich und atmete tief ein. Nur im Kindergarten kannte ich einen Silas, fast hätte ich meinen Hass auf ihn von damals vergessen. Er lachte rau an meinem Ohr und ich drehte mich langsam zu ihm. Wir waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt und als ich ihm in die Augen sah erkannte ich ihn wieder. Er hatte sich zwar ziemlich verändert aber ich erkannte ihn dennoch. "Natürlich hast du mich vermisst, wieso frage ich überhaupt, jeder vermisst meine Nähe." Ich schnaubte und schaute wieder weg. Ich würde niemals vergessen was er mir damals alles angetan hatte und auch niemals würde ich etwas anderes als Hass in seiner Nähe fühlen können. Er nahm eine meiner Haarsträhnen in seine Finger und spielte ein wenig damit. Don't like it, don't read it.

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