Zwischen Paragraphen und Herzklopfen
Ein heiĂer Kaffee, ein ruinierte Bluse und ein Blick, der alles verĂ€ndert.
âFĂŒr die chaotische Jura-Studentin Tessa startet das neue Semester mit einer mittelschweren Katastrophe: Auf dem Dozentenflur rammt sie eine elegante Fremde und ĂŒberschĂŒttet deren makellose Seidenbluse mit billigem Mensa-Kaffee. Der Schock sitzt tief - doch er ist nichts gegen den Moment, als Tessa wenig spĂ€ter den Hörsaal betritt. Denn ausgerechnet die Frau, deren Outfit sie gerade ruiniert hat, steht vorne am Pult: Dr. Cleo Brandenberg, die brillant-kluge und unnahbare Gastdozentin aus Oxford.
âZwischen rechtlicher Dogmatik und verbotener Anziehung beginnt ein brandgefĂ€hrliches Spiel. Cleo, gezeichnet von den Geistern einer schmerzhaften Vergangenheit in England, versucht eisern, die akademische Distanz zu wahren. Doch jede zufĂ€llige Begegnung im Hinterhof, jeder intensive Blick im Saal und jede Sprechstunde hinter verschlossenen TĂŒren lĂ€sst ihre mĂŒhsam errichteten Mauern weiter bröckeln.
âAls das Knistern zwischen den beiden zu einem unkontrollierbaren Lauffeuer wird, geraten beide ins Visier der UniversitĂ€t. Denn an einer juristischen FakultĂ€t schlafen die Haifische nie. Und wĂ€hrend der Flurfunk die Wahrheit schmutzig verdreht und eine unerwartete RĂŒckkehrerin alte Wunden aufreiĂt, mĂŒssen Tessa und Cleo entscheiden, wie viel sie bereit sind zu riskieren.
âLass mich los!", weinte Tessa auf und versuchte vergeblich, sich aus dem Griff zu winden. Doch Cleo bewegte sich keinen Millimeter. Die Hitze ihres Körpers strahlte durch den Stoff ihrer Bluse direkt in Tessas RĂŒcken, ihr schneller, flacher Atem traf Tessas Nacken. Es war eine körperlich und emotional maximal aufgeladene Situation. Sie waren so nah, so schmerzhaft eng miteinander verknĂŒpft, wĂ€hrend drauĂen vor der TĂŒr der Unialltag vorbeizog.
âHör mir zu, verdammt noch mal! Bitte, Tessa, hör mir nur eine einzige Minute zu!", flehte Cleo, und ihre rauchige Stimme brach vor einer IntensitĂ€t, die Tessa