Killing Me Softly

Killing Me Softly

  • WpView
    Reads 115
  • WpVote
    Votes 12
  • WpPart
    Parts 4
WpMetadataReadMatureOngoing
WpMetadataNoticeLast published Sun, Aug 1, 2021
"Ich versuchte so genau wie möglich seinen durchdringenden, eiskalten Blick zu beschreiben, die erniedrigende Art und Weise, mit der er mich musterte, und wie ich mich in seiner Präsenz viel zu klein, viel zu schmächtig und einfach viel zu nutzlos fühlte" Ich bin ein missverstandes Individuum. Missverstanden von der Welt und den Menschen. Von meiner eigenen Unsicherheit gesteuert. Und verhasst, wegen meiner Hässlichkeit. Sie war die Einzige, die mich akzeptierte und etwas mit mir zu tun haben wollte, auch wenn ich nicht dem gesellschaftlichen Ideal entsprach. Oder war das nur eine Wunschillusion meinerseits? Oh ja... Genau das war es. Sie war genau wie die anderen, sogar noch schlimmer. Und jetzt. Jetzt bin ich immernoch hässlich. Hässlich von innen und das gefällt mir.
All Rights Reserved
Join the largest storytelling communityGet personalized story recommendations, save your favourites to your library, and comment and vote to grow your community.
Illustration

You may also like

  • Eden
  • Februarsturm
  • My Famous Neighbor
  • Owned by Darkness
  • DEVIL'S BELLEZZA
  • The other woman (Mafia) Teil 1
  • No escape from the Mafia
  • I can't feel anything...(DDLB)
  • Dead end - you can't kill a dead body
  • Lie to me
Eden

„Gott, du siehst so zufrieden aus. Welche Frau hat dich um den Verstand gebracht?" Jack hatte mich also beobachtet. „Wie kommst du darauf, dass es mit einer Frau zu tun hat. Ich habe eigentlich ein ganz nettes Leben. Manchmal sollte man sich daran erinnern." „Mh." Mein Freund zog eine Augenbraue nach oben. „Du siehst glücklicher aus, als an allen Tagen in den letzten paar Jahren zusammen. Daniel hatte schon Sorgen, dass du depressiv wirst und jetzt willst du mir erklären, dass dein plötzlicher Stimmungsumschwung nichts mit einer Frau zu tun hat?" Ich sah entrüstet zu Daniel. Dieser zuckte lediglich entschuldigend mit den Schultern. „Ich bin nicht wie du, Jack. In meinem Leben geht es um mehr als nur..." Mein Mund blieb offen stehen, als ich zwischen den Menschen plötzlich ein vertrautes Gesicht erblickte. Beziehungsweise zwei vertraute Gesichter, doch dem einen schenkte ich nur geringfügig Beachtung. Heilige Scheiße. „Oh Jesus.", stöhnte Jack, der meinem Blick gefolgt sein musste. Ich räusperte mich, „Vögeln", beendete ich meinen Satz überflüssiger Weise. Eine düstere Vergangenheit. Zwei Menschen die sich lieben. Keine Chance auf eine Zukunft. Oder vielleicht doch?

More details
WpActionLinkContent Guidelines