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Das Leben eines Idioten nach dem Tod

Das Leben eines Idioten nach dem Tod

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Jun 12, 2018
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Fiction
Romance
Tod, Trauer, Liebe, Schuld, Selbstvergebung, das beschäftigt jeden von uns tagtäglich. So auch Sven, der bei einem Autounfall, an dem er die Schuld trug, die Liebe seines Lebens verlor. Hier eine Leseprobe: Liebe Nadine, Ich hab mich dazu entschieden es zu tun. Ich weiß, wir kennen uns jetzt schon seit fast 3 Monaten und es ist unverantwortlich dich einfach so zurückzulassen ohne dir davon zu erzählen. Ich weiß, es gibt ein Risiko, dass es nicht funktioniert, und es tut mir Leid dir sagen zu müssen, dass ich bereit bin, dieses Risiko einzugehen. Ich weiß, dass du -ohne sie zu kennen- nicht viel von ihr hälst. Ich aber schon, und genau deshalb muss ich das hier tun. Bye Als ich den Brief auf ihr Kopfkissen legte, überlegte ich, ob das wirklich so eine gute Idee war. Ich meine, ja, ich würde mein ganzes Leben hinter mir lassen, aber das wollte ich, ich spürte es.
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idiot
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"Sie waren gemeinsam in den Strömen dieser Welt und stürzten einsam von den Klippen dieser Welt." Da stand er nun vor mir. Schmerz spiegelte sich in unseren Augen wider. Wir hatten verloren. Wir hatten uns selbst verloren. Wann war das nur geschehen? Wie kam es nur dazu? Jeder Atemzug wurde zur Last. "Lass uns abhauen. Jetzt. Sofort. Lass uns gemeinsam glücklich werden Hira. Lass uns unser Leben selber gestalten. Lass uns gehen Hira. Ganz weit weg." Ich musste schlucken. Wie gern hätte ich meine Hand in seine gelegt und ihm signalisiert, dass ich wollte, doch es ging nicht. Wenn ich einen einzigen Schritt auf ihn zugehen würde, ihm meine Hand reichen würde, dann würde er mehrere Schritte in meine Richtung tun und wir würden beide in die Schlucht vor uns fallen. In die Schlucht, die nur wir beide sahen. In die Schlucht, die nur in unseren Gedanken existierte. In die Schlucht, die nur wir sahen, die nur wir spürten, von dessen Existenz nur wir wussten. In die Schlucht des Verrates, der Trauer, des Schmerzes. Und in die Schlucht der Liebe. Ich schüttelte nur meinen Kopf und hielt meine Tränen, so gut wie es ging, zurück. "Es geht nicht. Ich habe es ihnen versprochen. Es tut mir leid", hauchte ich, worauf er langsam seine Hand sinken ließ. Und somit verlor ich meine letzte Chance, um glücklich zu werden. Meine letzte Chance um wieder leben zu können. Doch ich war nun einmal zum Scheitern verurteilt. Offizieller Start: 16.03.2016 Offizielles Ende: 26.03.2018 Cover by: aromanslastwords

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