Running Girl

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WpMetadataNoticeLast published Wed, Aug 30, 2017
Und wieder rannte sie. Das Gefühl war ihr mittlerweile vertraut, wie ihre Füße über den Asphalt liefen. Und doch schienen sie ihn nicht richtig zu berühren. Sie kannte das schmutzige Viertel inzwischen besser als ihr eigenes, so oft war sie nun schon hier gewesen, um Zuflucht vor ihren Gedanken zu finden. Den Gedanken an ihn. Doch als sie durch die düsteren Gassen rannte, merkte sie, dass irgendwas anders war. Sie spürte die Bedrohung. Und als sie sie sah blieb sie wie angewurzelt stehen. Etwa 50 Männer, alle schwarz gekleidet und mit hasserfülltem Blick. Und als sie auf sie zukamen wusste sie: Sie war zu weit gegangen.
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jungs
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„Weil ich nichts wert bin.", flüstert sie. Ihre Worte sind nur ein Hauch, aber ich habe sie klar und deutlich verstanden. Entsetzen durchflutet meinen gesamten Körper. Ich habe nicht gedacht, dass so viel mehr hinter ihrer Schüchternheit steckt. Verzweifelt suche ich nach Worten. Ich will Brooke unbedingt begreiflich machen, dass das absolut nicht wahr ist, dass sie solche Gedanken nicht zu lassen darf, weil sie einfach durch und durch falsch sind. Nicht ein Wort kommt über meine Lippen, während der Drang ihr zu zeigen, wie ich sie sehe, immer größer wird. Und dann entscheide ich mich aus einem Impuls heraus für die einzige Möglichkeit, die mir einfällt. Ich küsse Brooke. ------------------- Unscheinbar, schüchtern und zurückhaltend. Das ist Brooke Wheeler schon ihr Leben lang. Wenn es etwas gibt, das sie absolut nicht ausstehen kann, ist es im Mittelpunkt zu sein. Aber mit der Nase in einem Buch, lässt sich das oft vermeiden und seit sie in State College wohnt, hat sich einiges in ihrem Leben erleichtert. Wenn nur nicht diese elenden Selbstzweifel sie noch immer verfolgen würden. Und dann ist da auch noch Adam. Der unverschämt gutaussehende Tennisspieler und Mitbewohner ihres besten Freundes, der ihr plötzlich unter die Haut geht.

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