Hell of war - Hold on

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Oct 3, 2017
Gott spricht: Ich lass dich nicht fallen und verlasse dich nicht. Diesen Spruch hatte meine Mutter mir immer und immer wieder gesagt, aber ich glaubte nicht mehr daran. Wenn es Gott wirklich gäben würde, wo war er denn jetzt? In einer Zeit in der jeder gegen jeden Krieg führte und die ganze Welt um uns herum im Chaos lag! Nein! Wenn es einen Gott jemals gegeben hätte, dann war er jetzt nicht mehr da und würde sich wahrscheinlich so schnell auch nicht blicken lassen. Ich musste jemanden die Schuld an meinem Leid geben und fand keinen, der Schuld daran hatte. Nur Gott, der uns alle verlassen und verraten hatte. Dem konnte ich die Schuld an all den geben. Langsam breitet sich immer mehr Wut in mir aus. Gott hasste mich abgrundtief. Egal was ich alles für gute Taten getan hätte. Er war nie da um mir und den anderen zu helfen. Wie sollte Gott auch in einer Welt existieren, die als Hölle von Satan höchstpersönlich missbraucht wurde? Nachdem ich gefühlt tausendmal knapp dem Tod entkam, stand eines Tages die Frau vor meiner Tür. Großgewachsen, blonder Pferdeschwanz, straff nach hinten gekämmt, Hosenanzug und Aktenkoffer in der Hand. Hätte ich damals gewusst was auf mich zukommt, hätte ich nie ja gesagt.
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"Sie waren gemeinsam in den Strömen dieser Welt und stürzten einsam von den Klippen dieser Welt." Da stand er nun vor mir. Schmerz spiegelte sich in unseren Augen wider. Wir hatten verloren. Wir hatten uns selbst verloren. Wann war das nur geschehen? Wie kam es nur dazu? Jeder Atemzug wurde zur Last. "Lass uns abhauen. Jetzt. Sofort. Lass uns gemeinsam glücklich werden Hira. Lass uns unser Leben selber gestalten. Lass uns gehen Hira. Ganz weit weg." Ich musste schlucken. Wie gern hätte ich meine Hand in seine gelegt und ihm signalisiert, dass ich wollte, doch es ging nicht. Wenn ich einen einzigen Schritt auf ihn zugehen würde, ihm meine Hand reichen würde, dann würde er mehrere Schritte in meine Richtung tun und wir würden beide in die Schlucht vor uns fallen. In die Schlucht, die nur wir beide sahen. In die Schlucht, die nur in unseren Gedanken existierte. In die Schlucht, die nur wir sahen, die nur wir spürten, von dessen Existenz nur wir wussten. In die Schlucht des Verrates, der Trauer, des Schmerzes. Und in die Schlucht der Liebe. Ich schüttelte nur meinen Kopf und hielt meine Tränen, so gut wie es ging, zurück. "Es geht nicht. Ich habe es ihnen versprochen. Es tut mir leid", hauchte ich, worauf er langsam seine Hand sinken ließ. Und somit verlor ich meine letzte Chance, um glücklich zu werden. Meine letzte Chance um wieder leben zu können. Doch ich war nun einmal zum Scheitern verurteilt. Offizieller Start: 16.03.2016 Offizielles Ende: 26.03.2018 Cover by: aromanslastwords

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