Gedankenschnee

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Nov 22, 2018
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Poetry
Der Schnee legt sich wie eine kuschelige Decke über mich. Ja, Schnee kann wärmen. Gedanken können wärmen. Aber es geht natürlich auch anders. Genauso ist Schnee nämlich in der Lage, mich zum Frieren zu bringen, in eine ungemütliche Starre zu versetzen. Vielleicht fasziniert mich das so sehr an ihm. Die Launenhaftigkeit, der Trotz und die Reinheit. Schnee ist pur und auch Gedanken tragen keinen Mantel. Sie kommen, wie sie wollen und verschwinden, wann sie es möchten. Und er lässt sich nicht fangen, der Schnee, denn wenn du nach ihm greifst, taumelt er fort oder schmilzt in deinen Händen. So geht es mir manchmal mit meinen Gedanken. Oft sind sie so viel schneller als ich, dass ich ihnen nur hinterher laufen kann. Oder sie toben und ich bin nur fähig, zu warten, bis der Sturm sich wieder legt. Dem Schneetreiben gegenüber bin ich machtlos.
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„Es war wie ein Traum, einer den ich vergessen hatte zu träumen. Zu zerbrechlich war er, zu verlockend, ich wusste, ich würde daran verbrennen. Meine Gedanken schwebten davon als sie meinen Namen rief. Wie ein Seil das mich aus den Fluten meines Verderbens riss. Zu lange hatte ich nicht mehr gewagt es zu glauben, darauf zu hoffen, dass es wirklich passieren könnte. Konnte es sein? Liebte ich? Liebte ich tatsächlich nach all der Zeit wieder? Als ich die Augen aufschlug, saß ich noch immer an meinem Platz, sie war weg. War es nur ein Traum gewesen? Und nach Ewigkeiten regte sich ein Gefühl in mir, das mich regelrecht zerriss, ich wollte wieder träumen!" (gxg/ wxw/ sxt)

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