Zerbrechlichkeit

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Aug 6, 2017
Nichts zerbricht schneller als das eigene Leben. *** In all den vergangenen Jahren, kannte sie nichts außer Einsamkeit. Wäre sie nicht dort, wo sie heute ist, wäre ihr das niemals aufgefallen. Alles wäre beim gleichen. Natürlich gab es für ihre vergangen Taten, Konsequenzen aber auch Veränderungen, die positiv waren. All die Jahre, behauptete sie, dass sie alles besaß. Viele Freunde, Geld und einen glänzenden Ruf. Niemals wäre ihr in den Sinn gekommen, dass alles nur eine Illusion war. Diese Illusion wurde zerstört, aber nicht mit Gewalt und Hass, sondern mit Liebe und Sehnsucht. Manchmal wünscht sie sich, dass alles wieder so ist wie früher. Heute aber nicht. Heute möchte sie nichts außer leben. Nochmal leben, bevor alles kaputt ist. Denn nichts zerbricht schneller als das eigene Leben. *** Alles in der Geschichte sind Werke aus meinen Ideen und Wörtern.
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~ Band 1 ~ »Verheißungsvoll ist er: Dieser Sog, der mit jeder kürzer werdenden Sommernacht drängender mein Verlangen schürt, hinein in diesen sinnlich entflammenden Tanz. Vielleicht sollte ich Angst haben, aber nein ... ich liebe es viel zu sehr.« *** Anella soll sich auf ihr Abitur konzentrieren, doch zwischen den Erwartungen und ihren eigenen Sehnsüchten weiß sie nicht, ob sie sich selbst überhaupt kennt. Zu den Tänzen und Träumen, die sich mit der Realität vermischen, kommen auch noch diese vermaledeiten Gefühle, die ihr auf gegensätzliche Weise den Verstand rauben. Da ist diese Hand, die sie hält, ohne sie wirklich zu berühren. Und dann dieser Blick, der sie tiefer durchdringt, als ihr lieb ist. Er droht, ihr tiefstes Geheimnis ans Licht zu bringen. Eine Offenbarung, die weit mehr als nur sie in Gefahr bringen würde. Nie hätte sie geahnt, dass ihr ausgerechnet der Takt ihres eigenen Herzens zum Verhängnis wird.

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