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The Virus

The Virus

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WpMetadataNoticeLast published Sat, Aug 19, 2017
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Non-Fiction
Betrübt schaute ich auf meine Schuhe um ihn nicht länger ansehen zu müssen. Doch das ließ er nicht lange auf sich dulden. Er nahm mein Kinn in seine Hand und Zwang mich ihn anzuschauen. In seine wundervollen grünen Augen. Ich hatte nicht genug Kraft um mich zu wehren. Langsam,ganz langsam krochen mir die Tränen in die Augen. Ich versuchte es zu unterdrücken was gar nicht so leicht war. Ich wollte nicht schwach vor ihm sein, also drückte ich meine Augen fest aufeinander. Und dann erklang seine Stimme. Ich könnte nicht länger also schlug ich seine Hand weg. Ich rannte einfach weg. In den Wald ganz tief. Die Tränen brannten auf meinen Wunden Wangen. "Es bringt nichts wegzulaufen, sie werden dich finden und töten! Zusammen sind wir nicht so leicht zu kriegen." Anscheinend ist er mir hinterher gekommen. Ich blieb stehen und dachte nach. Anscheinend einen Moment zu lange da sie meine Hand ergriffen und mit sich zerrten. Peng, Ein Schuss. Ich schloss die Augen voller Furcht. Aber die Kugel wahr anscheinend nicht an mich gerichtet. Da es mich zwei Sekunden danach losließ und die Schlucht runter stolperte. Das und noch viel mehr wird euch in dieser Geschichte erwarten. Viele Gefühle sind im Spiel, viel Trauer und Liebe. Viel Spaß beim lesen❤
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Geziert

„Wie beginnt wohl die Geschichte jeden Kriegers? Bei den meisten mit Menschen, die einem einreden wollen, dass man etwas nicht schafft. Und so war es auch bei meinem persönlichen Krieger, meinem Helden... Vahap." Zufrieden schaue ich auf die ersten Zeilen, die ich auf meinem Laptop schreibe. „Da steht ja mein Name", höre ich die schönste Stimme sagen, die ich jemals gehört habe, während zeitgleich eine Tasse neben mir abgestellt wird. „Sag bloß", grinsend drehe ich mich in dem Schreibtischstuhl zu ihm. Dass sein Anblick mir immer noch - nach genau fünf Jahren - die Sprache verschlägt, mich nervös werden lässt und im gleichen Moment so vertraut ist, zeigt mir zum wiederholten Mal, wie stark meine Gefühle für ihn sind. „Sprich mit mir, ich will wissen, was dir gerade durch den Kopf geht", flüstert mein Ehemann, der vor mir in die Hocke geht - wir sind nun auf Augenhöhe. Mit seinen Unterarmen stütz er sich an meinen Knien ab und schaut mir intensiv in die Augen. „Du gehst mir durch den Kopf, schon seit fünf Jahren. Ich habe das Gefühl, dass seitdem nichts anderes mehr hier drin stattfindet", ich lache leicht und tippe meine Schläfe an. Vahaps Augen beginnen zu leuchten, seine Mundwinkel steigen in die Höhe und zeitgleich entstehen die beiden tiefen Einbuchtungen an seinen Wangen. Völlig unwillkürlich wandert eine meiner Hände zu einem seiner Grübchen - ich würde vermutlich nie aufhören seine Einbuchtungen nachzufahren.

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