to vomit
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WpMetadataNoticeLast published Mon, Dec 8, 2014
Und wieder hatte ich es getan. Ich schloss meine Augen. Ich wollte es nicht sehen. Hin- und hergerissen zwischen Erleichterung und Ekel. Ekel vor mir selbst. Warum konnte ich jetzt nicht glücklich sein? Ich spülte. Wollte an etwas anderes denken. Nur an was? An die Matheklausur, die ich morgen schreiben würde? Viel zu beängstigend. An meine Freunde? Lieber nicht. Laureen redete nicht mehr mit mir und Melissa war ja nicht erreichbar. An Max? An den als allerletztes. Niemals wollte ich mehr einen Gedanken an ihn verschwenden. An was sollte ich also denken? Ich putzte in der Routine meine Zähne, wusch mein Gesicht und trank einen Schluck Wasser. Dieses Brennen im Hals. Ich hasste es. Ich hasste es so sehr wie meinen Bauch, meine Oberschenkel, mein Gesicht. Doch am schlimmsten war das Gefühl, wenn ich mich nicht mehr bewegen konnte. Weil ich alles verschlungen hatte, was in Reichweite gewesen war. Kein Halt. Alle Kombinationen. Egal, was. In diesem Moment konnte ich meine Gedanken verschwinden lassen. In meinem Kopf war dann ein leichter Hauch von nichts. Nur das Essen. Nur das, was ich sah. Kein Kauen. Einfach runter damit. Ich lehnte mich an die Wand, die Augen wieder geschlossen. Nur nicht daran denken, dass du es wieder getan hast! Und dann war es wieder da. Das Bild. Ich atmete leise aus. Es klang leicht rau, aber das war mir egal. Ich konzentrierte mich auf mein inneres Auge. So wunderschön. Alles, was ich in diesem Moment wollte...
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Freunde kommen und gehen,aber was wirklich bleibt, ist die Familie. Dieser Spruch prägt mein ganzes Leben, denn die Familie ist für mich das wichtigste. Ich musste schon viele Entscheidungen treffen,aber ich habe mich immer für die Familie entschieden,denn das ist das einzige was am Ende bleibt und die ,die immer hinter dir stehen werden,egal was du gemacht hast. Ich bin so oft am Ende gewesen,aber immer wieder hat man seine Familie hinter sich ,die dich aufmuntert und du weiter machen kannst. Aber erstmal möchte ich mich vorstellen. Ich heiße Mila Meyer und wohne mit meiner Tochter in einem eigenen Haus. Ich bin 21 Jahre alt und meine Tochter ist 5 Jahre alt. Sie heißt Amelie und ist meine kleine Prinzessin. Ich wurde jung Mama,aber ich habe es trotzdem geschafft. Viele Wissen gar nicht,wie schwierig das alles war,da ich alleine war,aber mit der Unterstützung meiner Familie habe ich es geschafft. Freunde hatte ich nicht mehr. Die Leute,die sich Freunde genannt hatten,waren plötzlich nicht mehr die ,die sie eigentlich waren. Ich habe erst dort gemerkt,was wahre Freunde sind und was nicht. Am Ende ist keiner geblieben, aber wirklich keiner. Jetzt, 5 Jahre später habe ich neue Freunde kennengelernt und das sind wahre Freunde. Ich bin froh sie zu haben. Amelie und ich sind ein starkes Team und wir schaffen alles zusammen. Ich war Profi- Eiskunstläuferin ,bevor ich schwanger wurde und musste es leider aufgeben. Letztes Jahr habe ich wieder angefangen zu trainieren, aber ich glaube,dass ich mich nicht mehr wohl fühle... Mein Leben hat viele Höhen und Tiefen. Werde ich alle überwinden?

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