Samantha Cullen | Twilight  - FF

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Bevor ich die Cullens kennenlernte hatte ich schon so viel erlebt. Ich wurde verwandelt als ich 17 war. Erst vor wenigen Wochen hatte ich geheiratet - einen gut aussehenden jungen Mann aus reichem Hause. Gerade waren wir in unser Neues Haus eingezogen, als es an der Tür klopfte. Dafür, dass wir im Jahre 1623 lebten, hatten wir es gut und ich war gerade dabei das Essen zu machen, als ich daraufhin an die Tür ging. Wunderschöne Gestalten standen vor mir. Als ich sie fragen wollte, was sie zu mir führte, lächelten sie nur. Plötzlich bewegten sie sich in einer erstaunlich schnellen Geschwindigkeit auf mich zu und hielten mich fest. Gerade wollte ich schreien, als sie mir mit einer ungeheuren Kraft den Mund zu hielten. Mit tränenden Augen hielt ich still, in der Hoffnung, dass sie schnell gehen würden. Bevor ich das Bewusstsein verlor spürte ich noch einen beißenden Schmerz und ein Brennen überall. Als ich aufwachte war ich alleine und ich spürte ein Kratzen in der Kehle. Mein Durst trieb mich zurück in mein Dorf und ich brachte alle um, selbst meinen Mann. ©AbbyUndJules Aus Hass vor mir selbst verließ ich das Land und ging in ein anderes Dorf. Denn über die Zeit merkte ich, dass ich anderes war. Plötzlich ernährte ich mich von Blut, war schnell und stark und meine Stimme klang ganz anderes als vorher, melodisch und schön. Wenn ich in den Spiegel blickte, sah ich eine unglaublich wundervolle Frau, die übernatürlich schön war. Und dann traf ich Carlisle nach über drei Jahrhunderten zum ersten Mal. *** Diese Geschichte gibt es auch auf dem Account @xxkitty dort habe ich nämlich angefangen sie zu schreiben, musste sie dann aber aus persönlichen Grünen hier weiterführen. Ich hatte anfangs nur die letzten Kapitel hier auf dem Account, nun sind es alle. Deshalb gibt es in dieser Version auch kaum Autorenkommentare und die Story ist schon vollständig. Also viel Spaß beim Lesen - Abby <3
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Aber der Anblick, der sich ihm gerade bot machte es ihm schwer, sich auf etwas Anderes zu konzentrieren. Der Anblick, der sich ihm schnürte ihm die Kehle zu. Er dachte an dem anderen Raum vor wenigen Minuten zurück, hörte die Stimme seines Gegenübers, das mit ihm gesprochen hatte, den ausdruckslosen Blick aus diesen starren, milchigen Augen auf ihn gerichtet. ' Du bist zu spät.' Und jetzt war er hier, und vor ihm lagen seine Geschwister. Er konnte die Hitze spüren, die sich im Raum bildete. Er konnte die Asche riechen, die die Luft um ihn herum verschmutzte, und ihm zum Husten brachte. Am Rande sah er die Ruinen um sich herum die einmal Häuser gewesen waren. Und fast mittendrin, nur wenige Meter von ihm entfernt waren seine Geschwister. Es sah fast so aus wie damals. Der Kloß im wuchs, dehnte sich aus. Nahm ihm die Luft zum Atmen. Der Unterschied war nur, dass seine Geschwister damals trotz Allem recht unbeschadet ausgesehen hatten . Dass die kaum Blut an sich gehabt hatten, während der Boden unter ihmen bei diesem Anblick von der dunkelroten, dicken Flüssigkeit bedeckt war. Vielleicht sollte ihn dieser Unterschied auf eine seltsame Art beruhigen, ihn daran erinnern, dass er das hier nicht sein konnte. Aber das tat es nicht. Im Gegenteil. Er wollte zu ihnen gehen. Er musste ohne helfen, auch wenn er sich tief in seinem Inneren sicher war, dass dies nicht mehr möglich war. Er musste zu ihnen, aber er konnte sich nicht bewegen. Doch der wirkliche Schock- der letzte Stoß- kam erst, als Five auf seine eigenen Hände hinunter blickte, an denen er ein warmes, klebriges Gefühl wahr nahm. Five freute sich der Magen um, und er japste nach Luft. Das konnte nicht sein. Niemals. Sein Sichtfeld verschwamm ein wenig, während er weiterhin nach Atem rang, seine linke Hand suchte Halt an der Wand und fand keinen. Er konnte seinen schweren Atem hören. Er konnte nicht atmen. Er konnte nicht atmen, nicht mit diesem Bild vor Augen. Denn seine Hände waren blutbeflec

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