Angel Catcher {Slow Update}

Angel Catcher {Slow Update}

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WpMetadataNoticeDernière publication dim., déc. 10, 2017
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Fiction
Fantasy
LESEPROBE: "Du darfst ihm die Augenbinde nicht abnehmen, Cora. Deren Magie funktioniert über die Augen, denn sie sind das Tor zur Seele. Sie schauen in dich hinein und lassen dich Dinge denken, sagen und tun, die du eigentlich nicht möchtest. Sie kontrollieren dich, spionieren dich aus. Engel sind nicht gut, wie es überall geschrieben steht. Sie sind die bösen, die grausamen Kreaturen dieser Welt. Und weil sie uns jetzt schon lange genug kontrolliert haben, ist es an der Zeit sie zu kontrollieren, sie auszunutzen. Sie und ihre abartige Art von Magie. Deshalb bin ich Catcher geworden, Cora. Für uns und unser Recht uns selbst zu gehören." Das hatte mein Vater zu mir gesagt, letzten Monat in der Nacht, als wir in seinem Arbeitszimmer standen, in das er mich nun das erste Mal, seitdem ich ihn danach gefragt hatte, hineingelassen hatte und auf eine Gestalt hinunterblickten. Der Junge... ungefähr so alt wie ich, sechzehn Jahre, hockte zusammengekrümmt in einem kleinen Käfig und hatte eine Art Augenbinde aus Metall über seiner Stirn und seinen Augen. Seine braunen Haare waren verfilzt und standen in alle Richtungen ab, während er nur eine Hose anhatte... Zwei große, blutig verkrustete Risse waren an seinem Rücken zu erkennen, den er mir und meinem Vater nun demonstrativ zuwendete. Ich starrte darauf. "Was ist das?" fragte ich meinen Vater verstört. Ich hatte soeben erfahren, dass es Engel gab, dass einer von ihnen in Dad's Arbeitszimmer gefangen war und ich wusste nicht, was ich grausamer finden sollte. Das, was Engel den Menschen antaten, oder dass es Menschen wie meinen Vater gab, die so mit ihnen herumexperimentierten. Sie so bloßstellten. "Das, Cora", antwortete mir mein Vater, "Sind die Narben seiner Flügel. Ich schnitt sie ab, aber sie wuchsen nach. Jetzt muss ich es regelmäßig machen. Jeden Samstag." Jeden Samstag Abend lag ich nun wach und konnte nicht einschlafen. Ich hörte Schreie... Warum hatte ich sie früher nicht bemerkt?
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"Wenn du in den Spiegel siehst, hast du dann Angst, dass jeder Atemzug dein letzter sein könnte? Dass jeder Schritt in den Abgrund führen könnte? Dass jede noch so unwichtige Entscheidung das Leben deiner Freunde beenden könnte?" verliebt - verlobt - verheiratet Drei Worte, an deren Macht ich schon lange nicht mehr glaube. Nicht, wenn es in meinem Leben so viel Dunkelheit gibt. Angstzustände sind der tägliche Wahnsinn. Schlaf ein Privileg. Albtraumlose Nächte ungesehen. Ruhemomente mit jedem Herzschlag seltener. In meiner Vergangenheit, die mich nun mehr einholt als jemals zuvor, habe ich sehr viele schlimme Dinge bezeugt, erlebt und auch selbst getan. Aber langsam frage ich mich, ob mich diese Erfahrungen auch nur im Entferntesten auf das Hier und Jetzt vorbereitet haben. Zu viel steht auf dem Spiel. Die Gefahr lauert in jeder Ecke. Ein ewiger Bund zwischen zwei Ländern. Eine zum Leben erwachte Legende. Ein alter Feind, der eine unbezahlte Rechnung mit mir zu begleichen hat. „verliebt - verlobt - verheiratet" Aber wie besiegt man einen unsichtbaren Feind? Wie die eigene Furcht? Das eigene Herz? verfolgt - verletzt - verflucht TW: Diese Story beinhaltet unter anderem psychische, sowie physische Folter, sehr detaillierte Beschreibung von Leichen und Leichenteilen, sowie anstößige Inhalte und kann deshalb für manche Menschen (re-)traumatisierend wirken.

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