Das Gericht des Himmels

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Dec 31, 2017
Einst stand man vereint gegen die unausweichlichen Mächte der Dunkelheit, den Schrecken, der da kommt. Im dritten Jahrtausend im Licht des Herrn aber ist diese Zeit eine verblasste Erinnerung. Die Nationen Talerans liegen im ewigen Krieg, die großen Häuser schmieden ihre kleinlichen Intrigen, religöse Orden fordern ihre göttliche Gerechtigkeit und man munkelt von heraufsteigenden dunklen Wolken, wie sie seit Jahrtausenden nicht mehr gesehen wurden. In einer Zeit, in der man bei klarem Tage den Rauch brennender Städte und Scheiterhaufen über Meilen in den Himmel aufsteigen sehen kann, fallen viele herab von ihrem hohen Sitz und stürzen in den offenen Schlund des Verderbens, für andere aber eröffnet sich eine Möglichkeit, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, und mit vollen Händen nach einer glorreichen Zukunft zu greifen. Egal ob Prinz oder Kaufmann, Magier oder Jägerin sie alle sind betroffen - sie alle müssen sich beugen. Müssen knien vor dem Gericht des Himmels - und mit ihnen die ganze Welt.
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kirche
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Die Glocke der Dorfkapelle hallte schwer über die leeren Felder. In den Äckern, die einst mit Weizen und Getreide gefüllt waren, klafften nun riesige Löcher, die eine unheimliche Dunkelheit über dem Boden ausbreiteten. Es war ein trostloses Bild aus verkohlten Stoppeln und umgestürzten Zäunen. Die Vögel, die hier einst in den Morgenstunden sagen, hatten es vor langer Zeit verlassen und so bedeckte seitdem eine einsame Stille dieses Land. Seit Jahren tobte der Krieg nun bereits zwischen den beiden Reichen, auf dessen Grenzen dieses kleine Dorf lag. Es war ein Konflikt, dessen Ursache längst in den Tiefen der königlichen Burgen und auf den Schriftrollen der Diplomaten verstaubt war. Doch für die Menschen hier, für das einfache Volk, war der Krieg keine abstrakte politische Auseinandersetzung - er war Hunger, Verlust und die beständige Angst vor dem Klang marschierender Stiefel. Einst war das Dorf eine lebendige Gemeinschaft mit bunten Festen und lauter Musik, nun war es nur noch der blasse Schatten seines früheren Selbst. Viele der Familien waren geflohen, vertrieben von den wiederkehrenden Überfällen militärischer Truppen oder der beständigen Verzweiflung über die karge Ernte, die keine Hoffnung auf Überleben bot. Im Angesicht von Krieg und Zerstörung entscheidet sich Eleonore, eine junge Frau aus einem kleinen mittelalterlichen Dorf, gegen den Hass und für die Nächstenliebe. Während ihre Heimat von Gewalt und Angst überschattet wird, stellt sie sich mutig der Herausforderung, Wunden zu heilen, statt neue zu schlagen. Doch ihre Taten rufen nicht nur Bewunderung hervor - auch Misstrauen und Anfeindungen bedrohen sie. „Eleonore - Das Licht der Ewigkeit" erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, die selbst in den dunkelsten Zeiten nicht aufhört, an die Macht der Liebe und Vergebung zu glauben. Ein Roman über Mut, Glaube und das Licht, das auch in der größten Dunkelheit leuchtet.

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