KUGELSICHER

KUGELSICHER

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Jul 16, 2018
Jedes Leben ist eine Art Film. Manche ertragen ihre Filme nur in einem voll Rausch und andere sitzen daneben und schauen einfach nur zu, wie die Spur abgespielt wird. Der nächste ringt mit der jetzigen Situation und ein anderer strahlt über beide Ohren. Jedes Leben steckt voller Wendungen. Und keiner weiß, wann das Ende geschrieben wird und wie es aussehen wird. Ein Ende muss, jedoch nicht unmittelbar durch den Tod einer Person verfasst werden, denn jedes Leben hat einzelne Kapitel, die erst einmal zu Ende geschrieben werden müssen, um die Handlung fortzuführen. Doch wann hört ein Kapitel auf ? Was ist richtig und was ist falsch ? Habe ich noch Zeit liegen zu bleiben, wenn ich gerade gefallen bin ? Wann lasse ich los ? Herz oder Verstand? Alles Fragen, auf die es niemals eine perfekte Antwort gibt, denn wir schreiben kein Script für Hollywood, in dem wir die Konsequenzen kennen. Wir schreiben ein Script über und für unser Leben, in der Hoffnung es würde so verlaufen, wie es geplant ist... Willkommen in Melea Wilcos' Welt. Eine Welt in der sie auf Drogen, die erste Liebe und anderen Dingen trifft. Wie wird sie ihre Geschichte schreiben und wird sie kugelsicher sein, wenn die Wendepunkte auf sie einprasseln ?
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Was bleibt, wenn der Mensch, der einen gehalten hat, plötzlich nicht mehr da ist? J. schreibt. Weil Reden zu schwer ist. Weil Worte im Kopf kreisen, aber selten den Weg nach draußen finden. Weil es Orte gibt, an denen Schmerz leiser ist, wenn man ihn auf Papier bannen kann. Seit dem Tag, an dem alles auseinandergebrochen ist, versucht J., die Reste zusammenzuhalten: von einem Alltag, der nie einfach war, und von einem Gefühl, das einst wie Sicherheit war - und jetzt wie Leere brennt. Die Welt um J. ist zu laut, zu grell, zu unbeständig. Routinen geben Halt, aber sie zerfallen. Reize prasseln ein. Begegnungen überfordern. Und tief drinnen arbeitet ein Schmerz, der sich nicht erklären lässt. Nur fühlen. Denn der Mensch, der einst sagte: „Ich mag, wie du bist." - ist fort. Ohne Ankündigung. Ohne Erklärung. Und mit diesem Weggang fällt auch J.s inneres Gleichgewicht in sich zusammen. Zwischen funktionierendem Außen und stillem Zusammenbruch entstehen Einträge, die tiefer blicken lassen als jedes Gespräch. Über Momente, in denen selbst Atmen schwerfällt. Über Nächte, die nur auszuhalten sind, wenn die Gedanken sortiert werden - in Zeilen, in Mustern, in Wiederholungen. Und über die stille Hoffnung, dass es irgendwo jemanden gibt, der nicht fragt, sondern bleibt. Als dann jemand Neues auftaucht, leise, vorsichtig, ohne zu drängen - verändert sich etwas. Nicht plötzlich. Nicht mit einem Knall. Sondern mit einem Blick, der nicht zu viel will. Einer Berührung, die nicht schreckt. Einem „Hallo", das kein Verlangen, sondern Respekt bedeutet. Und so beginnt eine neue Geschichte - mitten im Chaos. Zart. Unerwartet. Ehrlich. Ein leiser, erschütternd ehrlicher Roman über das Alleinsein, das Überleben im täglichen Lärm, über unsichtbare Zusammenbrüche - und über das kleine Wunder, das geschieht, wenn ein Mensch nicht versucht, zu reparieren, sondern einfach da ist

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