Fatal love - the vampire diaries

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Sep 17, 2017
Angsterfüllt blickte ich in seine sich rot färbenden Augen. Seine sonst so liebevolle und einfühlsame Art war in diesem Moment wie weggeblasen. Ich saß auf dem Boden, auf welchen ich soeben gestolpert war und rutschte panisch immer weiter in die unbeleuchtete Ecke des Zimmers. Er kam immer weiter auf mich zu, die Adern unter seinen Augen hatten sich schwarz gefärbt. Ein fauchendes Geräusch verließ seine Kehle, wodurch seine spitzen Eckzähne hervor blitzten. Mittlerweile konnte ich die Wand an meinem Rücken spüren, was mich nicht gerade ruhiger werden ließ. Ich starrte ihn an, das Rot seiner Augen und das Braun der meinen vermischten sich und es schien als stände die Zeit für einen Augenblick still. Doch aus dieser Stille riss ich uns beide als ich all meinen Mut zusammen nahm, aufsprang und ihn küsste.
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#67
elena
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„Du solltest mich nicht so ansehen, Prinzessin." Seine Stimme war dunkel, weich wie Samt - mit einem Hauch von Gefahr. „Sonst könnte ich vergessen, dass du nicht mir gehörst." --- Ein Kuss - und ich war verloren. Niemals hätte ich gedacht, dass ich ausgerechnet in der Hölle Liliths Sohn küssen würde. Und für einen Kuss hätte ich mir definitiv einen romantischeren Ort vorstellen können. Aber als er mich in seinen Armen hielt, als der Duft von dunkler Schokolade und Amber die Luft erfüllte, als seine Finger auf meiner Haut eine Spur von Hitze hinterließen - da gab es keinen schöneren Ort. Cassia: Ich sollte eigentlich gar nicht existieren. Als Tochter einer Vampirin und eines Werwolfs bin ich ein wandelnder Regelbruch - eine Anomalie, die nicht sein dürfte. Mein Blut ist mächtig, wertvoll... und für viele der Schlüssel zu etwas, das besser verborgen geblieben wäre. Und dann kommt er. Azriel. Der Prinz der Dämonen. Dunkel, tödlich und - zu meinem Unglück - genau die Art von Mann, von der ich mich fernhalten sollte. Er ist gefährlich, seine Worte ein Spiel aus Wahrheit und Lüge, sein Lächeln eine Herausforderung, die ich nicht verlieren will. Doch er beobachtet mich, als wäre ich ein Rätsel, das er lösen muss. Und wenn er mich berührt, dann nicht wie jemand, der mich zerstören will - sondern wie jemand, der mich für sich beansprucht. Ich sollte ihn hassen. Ihn ignorieren. Doch jedes Mal, wenn er mir zu nahe kommt, frage ich mich - was, wenn er mich nicht nur als Beute sieht? Denn wenn ein einziger Kuss die Hölle entfesseln kann... Was passiert dann, wenn ich mich entscheide, ihm zu gehören?

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