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Perished. ›› L.T

Perished. ›› L.T

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Feb 13, 2014
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Fiction
Paranormal
" Komm zurück!" Ich schrie, aber sie wollte nicht stoppen. Meine Unterlippe bebte und meine Sicht war wegen der Tränen und des Regens verschwommen. Ich verstand einfach nicht was sie hatte. Sie lief am Straßenrand und ihr schwarzes Fellkleid glänzte im Mondschein "Bitte bleib stehen", rief ich wieder und blieb mitten auf der Straße stehen. Clea drehte ihren Kopf in meine Richtung und ihre stichgelben Augen sahen mich an. Sie blieb langsam stehen und ich rannte zu ihr, um sie in meine Arme zu schließen. Ihre Krallen bohrten sich in mein Fleisch und ich schrie. Clea versuchte sich aus meinen Griff zu befreien, aber ich hielt sie fester. In ihren Augen reflektierten zwei Scheinwerfer. Ich keuchte, wendete meinen Kopf hinter mir und sah einen großen, roten Bus auf mich zukommen. Eine Träne verließ mein Auge und ich schloss sie. Das letzte was ich noch wahrnehmen konnte war lautes Hupen, bevor der Bus uns überfuhr.
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Ich musste im Wald verschwinden. Sofort lief ich auf den Rand der Lichtung zu. Ich musste so viel Abstand zwischen sie und mich bringen wie möglich. Wer weiß, was es ihr sonst antuen würde. Meine Füße flogen über den unebenen Waldboden. Oft drohte ich über eine Wurzel zu stolpern oder in einen tiefhängenden Ast zu laufen. Hoffentlich folgte sie mir nicht, um mich zur Rede zu stellen. Das Ziehen wurde stärker, schmerzvoller. Warum konnte ich nicht sportlicher sein? Meine Seite stach und ich konnte meinen Herzschlag in meinem Hals spürten. Ich atmete lautstark durch meinen Mund und ich spürte Schweiß auf meiner Stirn und unter meinen Achseln. Der Schmerz nahm zu. Ich verzog meine Gesichtszüge. Keuchend lief ich noch ein paar Schritte nach vorne. Wohin war ich gelaufen? Meine Knie gaben unter mir nach und ich fiel nach vorne. Kleine Steine bohrten sich in meine Knie und in meine Handflächen. Meine Haare klebten mir nass an meiner Stirn. Das Ziehen war nun unerträglich. Meine Muskeln spannten sich an und verkrampften sich. Schmerzerfüllt stöhnte ich auf und kniff meine Augen zusammen. Unbewusst hielt ich die Luft an. Es begann. Mein Atem wurde schneller und ging nun stoßweise. Meine Knochen knackten als ich anfing mich zu verändern. Mein Rücken wurde breiter und länger. Plötzlich knackte ein Ast hinter mir. Sofort fuhr ich zur Geräuschquelle herum. Meine Augen weiteten sich als ich Astrids Gesicht zwischen den Baumstämmen ausmachte. Nein, genau das wollte ich doch verhindern! Schmerz trübte meine Sicht. Noch nie hatte eine Verwandlung sich so sehr in die Länge gezogen aber bis jetzt hatte ich auch keinen Grund gehabt gegen sie anzukämpfen. Meine Haut wurde rau und schuppig. Oh nein, es war schon fast vorbei! „Lauf, bitte, ich will nicht, dass es dir weh tut!", keuchte ich flehend während ich ihr verzweifelt in die schockierten, weit aufgerissenen Augen schaute.

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