Helpless *slow updates*

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Aug 24, 2014
• Klappentext • "Du Miststück hast doch nicht gerade ernsthaft versucht, dich mir zu wiedersetzen?" Er lacht nur dreckig, bevor ich seine Handfläche auf meiner Wange spüren kann. Die Stelle auf die er gerade geschlagen hat pocht und brennt. "Antworte mir gefälligst!", schreit er mich an. Ich nicke leicht. Und schon wieder verpasst er mir eine. Natürlich habe ich versucht mich aus seinem Griff zu befreien. Wer findet es schon romantisch und toll, gegen eine betonmauer gepresst zu werden und dort von seinem Entführer geküsst zu werden? Niemand! Er holt aus seiner rechten Hosentasche Kabelbinder heraus und fesselt mich an das kleine Metallgestell mit einer Matte, dass mein 'Bett' sein soll. Ohne ein weiteres Wort zu sagen verlässt er das Zimmer und sperrt die Metalltür zu. Ich fange an zu weinen, weil ich weiß: Jetzt bin ich alleine. 'Jetzt bin ich alleine',hallt es in mir.
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Kapitel 1: Ein Zimmer voller Zukunft Ich weiß nicht, wann ich angefangen habe, Angst vor dem zu haben, wovon ich immer geträumt habe. Ich sitze auf dem Boden meiner kleinen Studentenwohnung, zwischen halb gepackten Kisten und einer Pinnwand voller Pläne. Küchenideen, Bettmodelle, Farbpaletten. Alles schön. Alles Zukunft. Alles wir. Und ich will kotzen. Es sollte sich wie Ankommen anfühlen. Aber ich fühle nur den Drang zu rennen. Mein Freund ruft an. Er klingt müde, aber liebevoll. Ich habe ihm gesagt, dass ich das will. Mit ihm. Zusammenziehen. Ein Leben. Aber in meinem Kopf spuken andere Hände. Andere Augen. Andere Lacher. Ich will beides. Und ich weiß, ich darf das nicht. Aber ich will es. Für immer jetzt.

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