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TRAIN
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WpMetadataNoticeLast published Thu, Aug 1, 2019
Mein lautes Schluchzen hallte durch das Auto. Mein Körper verkrampfte sich und ich begann vor Angst zu zittern. "Halt an hab ich gesagt!", rief ich weinend. "Liebst du mich wirklich?", fragte er ruhig und fuhr noch schneller. Ich vergrub heulend mein Gesicht in meinen Händen und nickte wie verrückt. "NATÜRLICH! UND WIE! DU WEIßT GANZ GENAU, DASS ICH BESESSEN VON DIR BIN!", schrie ich und strich mir meine Tränen weg. "Hör auf damit", schluchzte ich heiser und sah ihn flehend an. Er blickte mir kurz in die Augen, ehe er sich der Straße widmete und auf's Gaspedal trat. Der Lärm wurde immer lauter, weswegen ich meinen Kopf nach vorne drehte. Als ich sah, wie die Bahnschranken nach unten gingen, gefror das Blut in meinen Adern Ich rüttelte wie verrückt an ihm und schrie ihn an, doch er drückte nur noch mehr aufs Gas, auch dann, als ein Zug die Gleisen entlang raste. Ich schrie laut seinen Namen und schloss dann meine Augen. Dann wurde ich mit einem Ruck in den Sitz geschleudert. Ich schnappte nach Luft. Die Tür wurde geöffnet und kurz danach wieder zugeschlagen. Einen Moment später wurde ich aus dem Auto gezerrt. Polizeisirenen näherten sich mit einem ohrenbetäubendem Lärm. Ich wusste nicht was gerade passierte. Ein Beamter hielt mich im Griff und zerrte mich irgendwo hin. Schwindel machte sich in mir breit. Der Beamte ließ mich los. Es verging eine Weile bis ich in SEINE Augen blickte. Der Wind schlug uns ins Gesicht doch es machte weder ihm noch mir was aus. Ich spürte wie meine Augen sich erneut mit Tränen füllten. Seine Blicke glitten von mir zu seinen mit Handschellen gefesselten Händen. Ich schluchzte und sackte langsam zu Boden. Zum ersten mal sah ich etwas an ihm, was mich erschaudern ließ. Eine Träne rollte ihm über die Wange. " I-ich.. Liebe dich "
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„Du solltest mich nicht so ansehen, Prinzessin." Seine Stimme war dunkel, weich wie Samt - mit einem Hauch von Gefahr. „Sonst könnte ich vergessen, dass du nicht mir gehörst." --- Ein Kuss - und ich war verloren. Niemals hätte ich gedacht, dass ich ausgerechnet in der Hölle Liliths Sohn küssen würde. Und für einen Kuss hätte ich mir definitiv einen romantischeren Ort vorstellen können. Aber als er mich in seinen Armen hielt, als der Duft von dunkler Schokolade und Amber die Luft erfüllte, als seine Finger auf meiner Haut eine Spur von Hitze hinterließen - da gab es keinen schöneren Ort. Cassia: Ich sollte eigentlich gar nicht existieren. Als Tochter einer Vampirin und eines Werwolfs bin ich ein wandelnder Regelbruch - eine Anomalie, die nicht sein dürfte. Mein Blut ist mächtig, wertvoll... und für viele der Schlüssel zu etwas, das besser verborgen geblieben wäre. Und dann kommt er. Azriel. Der Prinz der Dämonen. Dunkel, tödlich und - zu meinem Unglück - genau die Art von Mann, von der ich mich fernhalten sollte. Er ist gefährlich, seine Worte ein Spiel aus Wahrheit und Lüge, sein Lächeln eine Herausforderung, die ich nicht verlieren will. Doch er beobachtet mich, als wäre ich ein Rätsel, das er lösen muss. Und wenn er mich berührt, dann nicht wie jemand, der mich zerstören will - sondern wie jemand, der mich für sich beansprucht. Ich sollte ihn hassen. Ihn ignorieren. Doch jedes Mal, wenn er mir zu nahe kommt, frage ich mich - was, wenn er mich nicht nur als Beute sieht? Denn wenn ein einziger Kuss die Hölle entfesseln kann... Was passiert dann, wenn ich mich entscheide, ihm zu gehören?

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