My Egypt Love

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WpMetadataNoticeLast published Tue, Jan 15, 2019
Es ist dunkel und kalt. Irgendwo in der Nähe hören sie Wasser plätschern. Grillen zirpen und sie hören einen Wolf heulen. Doch dieser Frieden täuscht. Am Tag ist es hier laut und vor allem tödlich. Sie müssen hier weg, so schnell wie möglich. Doch werden sie es schaffen, ohne aufzufliegen? Oder müssen sie dem Tod ins Gesicht schauen? °Diese Geschichte spielt in der Zeit, einer sehr berühmten biblischen Geschichte. Jedoch können sie alle lesen, denn es ist nicht der Glaube im Vordergrund. Es geht eigentlich primär um den Sklavenhandel, welcher in manchen Ländern zum Teil heutzutage noch geführt wird, wenn auch nicht ganz so schlimm.°
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#43
glauben
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"Auf die eine oder andere Weise würde es sowieso früher oder später genau so enden: Man würde älter; die inneren Stürme würden sich von allein legen; das Drängen weniger und weniger werden; man würde sich auf Barhockern an die alten Schlachten, Wunden und Leiden zurückerinnern und darüber lachen, wie intensiv und mächtig sie gewesen waren, und vor allem wie nutzlos und zerstörerisch. Mit der Zeit würden selbst diese Erinnerungen mehr und mehr verblassen, sie wären zwar immer da, aber man würde sie fast nicht mehr spüren. Genauso wie er jetzt. Alles würden nur noch Bilder und Gedanken sein. Nein, weniger, nur noch Ahnungen, dass es einmal so gewesen sein musste. Dass man einmal so empfunden und gelebt hatte. Aber nichts würde einen mehr berühren. Man würde mit allem versöhnt sein. Ewiger Friede würde herrschen, wo früher gewaltige Kämpfe tobten. Als ob man ein neuer Mensch geworden wäre. Vielleicht mehr ein anderer Mensch. Einer, nachdem man sich in seinen jungen, dunklen, kalten Momenten gesehnt hatte. Dann würde man schlußendlich doch genau da ankommen, wo Alex sowieso lange vorher anlangte: Man würde die Gewissheit haben, dass das einzig mögliche Glücklichsein im Leben darin bestand, ein paar Biere zu kippen, sich von einem einsamen Ding den Schwanz lutschen zu lassen und ihr dafür das zu geben, wonach sie sich am meisten sehnte, nämlich einen zärtlichen Kuss und Arme, in denen sie die Nacht verbringen konnte. Nicht mehr und nicht weniger."

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