Trapped in my head *pausiert*

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Apr 12, 2018
*** Dann hörte ich ein Schuss, der mir anfangs laut vorkam, doch er schallte immer weiter weg. Ich spürte, wie die Kugel in meinen Kopf eindring. Es war kein Schmerz, Nein. Es war eine Befreiung. Ich würde nun ein Engel sein und meine Reise antreten. Meine Sicht wurde immer undeutlicher und ich spürte etwas feuchtes auf meinen Arm fallen. Eine Träne. Aber nicht meine, sondern seine. Ich wollte ihm sagen, dass alles gut sei, dass ich keine Schmerzen habe, doch es ging nicht. Kein Wort verließ meinen Mund. Ich sah ein helles Licht und wusste, dass ich da rein gehen musste. Ich will da rein gehen. Die Wärme zog mich immer näher ran und ich spürte eine Hand. Sie schloss sich um meine und gab mir Kraft. Kraft, die ich mir im Leben sehnlichst gewünscht hatte. Und jetzt war sie da. Und ich war bereit, mit dieser Kraft meine Reise anzutreten. Ich war bereit. Ich war nicht tot, nein, ich habe den Tod überlebt. Und dieser Satz gab mir den letzten stoß, sodass ich in das Licht rein ging. *** Doch irgendwann, dass kannst du mir glauben, da wird die Bombe in mir drin platzen. Und ich warte darauf, denn an diesem Tag wirst du erkennen, was du mir angetan hast. Erlichkeit ist etwas für starke Menschen, doch du hast die Lüge gewählt. Und diese wählen nur die Schwachen. Ja, Fehler gehören zum Leben, jeder tut sie. Und auch dein Fehler gehört dazu. Doch entscheidend ist, was man nach seinem Fehler tut. Und deine war falsch. Dabei meinst du immer, dass du so viel Wert auf die Erlichkeit legst, doch du merkst gar nicht, wie du immer mehr zu einer perfekten Kopie wirst. Eine Kopie, die im Hintergrund vom Licht zu erkennen ist. Doch sag mir, was würde es bringen, als Schatten hinter dem Licht herzutanzen? Denn du bist der Schatten ***
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"Sie waren gemeinsam in den Strömen dieser Welt und stürzten einsam von den Klippen dieser Welt." Da stand er nun vor mir. Schmerz spiegelte sich in unseren Augen wider. Wir hatten verloren. Wir hatten uns selbst verloren. Wann war das nur geschehen? Wie kam es nur dazu? Jeder Atemzug wurde zur Last. "Lass uns abhauen. Jetzt. Sofort. Lass uns gemeinsam glücklich werden Hira. Lass uns unser Leben selber gestalten. Lass uns gehen Hira. Ganz weit weg." Ich musste schlucken. Wie gern hätte ich meine Hand in seine gelegt und ihm signalisiert, dass ich wollte, doch es ging nicht. Wenn ich einen einzigen Schritt auf ihn zugehen würde, ihm meine Hand reichen würde, dann würde er mehrere Schritte in meine Richtung tun und wir würden beide in die Schlucht vor uns fallen. In die Schlucht, die nur wir beide sahen. In die Schlucht, die nur in unseren Gedanken existierte. In die Schlucht, die nur wir sahen, die nur wir spürten, von dessen Existenz nur wir wussten. In die Schlucht des Verrates, der Trauer, des Schmerzes. Und in die Schlucht der Liebe. Ich schüttelte nur meinen Kopf und hielt meine Tränen, so gut wie es ging, zurück. "Es geht nicht. Ich habe es ihnen versprochen. Es tut mir leid", hauchte ich, worauf er langsam seine Hand sinken ließ. Und somit verlor ich meine letzte Chance, um glücklich zu werden. Meine letzte Chance um wieder leben zu können. Doch ich war nun einmal zum Scheitern verurteilt. Offizieller Start: 16.03.2016 Offizielles Ende: 26.03.2018 Cover by: aromanslastwords

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