Eine uns gar fremde Welt - Buch 1

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WpMetadataNoticeLast published Mon, Dec 18, 2017
Hallo, alle zusammen, ich bin die Geschichtenerzählerin. Es geht um eine Welt, weit weg von unserem Sonnensystem, welche schon fast unendliche von Jahren alt ist. Dort leben Fabelwesen verschiedenster Art. Es gibt Hexen, Feen, Einhörner, Drachen, Dämonen, Vampire, Werwölfe, Greifen und sogar Terraschildkröten. Terraschildkröten schlüpfen aus Eiern und sind zunächst faustgroß. Sie wachsen mit der Zeit und können die Größe einer Großstadt erreichen, wie beispielsweise Berlin. Auf ihrem Panzer entwickeln sich im Laufe der Zeit Landschaften wie Wüsten, Wälder oder Küsten. Auf ihnen siedeln sich oft andere Wesen an und Leben dort ihr Dasein, während sich die liebe Schildkröte langsam ihres Weges macht und ab und zu ein Nickerchen hält. Aber genug davon und zurück zum eigentlichen Thema: Ich werde euch von dieser Welt erzählen, welche sich Tyala nennt. Es sind immer wieder Kurzgeschichten zu verschiedenen Rassen, welche zum Ende hin zusammenlaufen. So wird nichts überstürzt und ihr habt viel Vergnügen beim Lesen. Also los geht's! Fangen wir mit den Magiern an!
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„Du solltest mich nicht so ansehen, Prinzessin." Seine Stimme war dunkel, weich wie Samt - mit einem Hauch von Gefahr. „Sonst könnte ich vergessen, dass du nicht mir gehörst." --- Ein Kuss - und ich war verloren. Niemals hätte ich gedacht, dass ich ausgerechnet in der Hölle Liliths Sohn küssen würde. Und für einen Kuss hätte ich mir definitiv einen romantischeren Ort vorstellen können. Aber als er mich in seinen Armen hielt, als der Duft von dunkler Schokolade und Amber die Luft erfüllte, als seine Finger auf meiner Haut eine Spur von Hitze hinterließen - da gab es keinen schöneren Ort. Cassia: Ich sollte eigentlich gar nicht existieren. Als Tochter einer Vampirin und eines Werwolfs bin ich ein wandelnder Regelbruch - eine Anomalie, die nicht sein dürfte. Mein Blut ist mächtig, wertvoll... und für viele der Schlüssel zu etwas, das besser verborgen geblieben wäre. Und dann kommt er. Azriel. Der Prinz der Dämonen. Dunkel, tödlich und - zu meinem Unglück - genau die Art von Mann, von der ich mich fernhalten sollte. Er ist gefährlich, seine Worte ein Spiel aus Wahrheit und Lüge, sein Lächeln eine Herausforderung, die ich nicht verlieren will. Doch er beobachtet mich, als wäre ich ein Rätsel, das er lösen muss. Und wenn er mich berührt, dann nicht wie jemand, der mich zerstören will - sondern wie jemand, der mich für sich beansprucht. Ich sollte ihn hassen. Ihn ignorieren. Doch jedes Mal, wenn er mir zu nahe kommt, frage ich mich - was, wenn er mich nicht nur als Beute sieht? Denn wenn ein einziger Kuss die Hölle entfesseln kann... Was passiert dann, wenn ich mich entscheide, ihm zu gehören?

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