This is a bad dream

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WpMetadataNoticeLast published Sun, Feb 22, 2015
"WO IST ER ?" durch diesen schrei zucke ich auf aber versuche mir so gut es geht keine Angst anmerken zu lassen. "Ich weiß es nicht !" schreie ich schon fast verzweifelt und versuche mich von der Fernbedienung in seiner Hand nicht beeinflussen zu lassen. Nur einen druck auf den roten Knopf und ein elooektronischer schlag wird durch meinen Körper fahren. "Ok wie du willst " Sein Daumen drückt auf den roten Knopf und ein Stromschlag durchfährt meinen Körper. Ich schreie laut auf und versuche mich irgendwie aus den Fesseln zu lösen. Der Schmerz ist unerträglich. Die Tränen laufen schon mittlerweile meine Wange runter. " Aufhören bitte !" verzweifelt flehe ich die Jungs an aufzuhören bis sie es letztendlich doch tun. Erleichtert falle ich auf den Stuhl zurück und atme ruhig aus. "Also nochmal süße....Wo ist er ?"
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Dieses ungute Gefühl: Als ich in meine Straße einbiege, bemerke ich ein Grummeln im Bauch, ein unangenehmes Ziehen. Ich will eigentlich wieder umkehren, zurück in Milenas Wohnung und mich verkriechen, mich vor dem notwendigen Gespräch verstecken, aber es hilft nichts. Wir müssen reden. In der Wohnung angekommen, merke ich, dass Jonas nicht da ist. Hatte er nicht gesagt, er wäre erst am Abend verabredet? „Mhm, vielleicht hab ich mich auch nur verhört", denke ich mir und gehe ins Schlafzimmer an meine Kommode. Ich öffne die Unterwäscheschublade und ziehe eine frische Unterhose raus, als ich ein *pling* höre und Jonas aufgeklappten Laptop auf dem Bett sehe. Eine Desktop-Notification ploppt auf. „Bonni: ETA in 5 Min." Bonni. Ich spüre meinen Puls, er hämmert wie verrückt. Im Hals, im Magen, im Kopf. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde wird mir alles klar. Bonni. Jonas Ermutigung, dass ich nach Bali fliegen soll. Sein Zuspätkommen zur Bürofeier. Seine angeblichen Partyabende mit seinem besten Kumpel. Alles Bullshit, Bullshit, Bullshit! Ich nehme seinen Laptop und gebe ein Passwort ein. Das, was er eigentlich an allen Gerätschaften verwendet. Ich war noch nie an seinem Laptop. Noch nie an seinem Handy. Meine schwitzigen Hände sagen mir „Das darfst du nicht tun", aber ich weiß, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Das Passwort allerdings schon. Ich bin drin. Ich lese nur zwei Messenger-Nachrichten und bekomme bestätigt, was mein Unterbewusstsein schon vor zwei Minuten gecheckt hat. Ich kann nicht mehr atmen, ich schnappe nach Luft, als auch schon meine Beine nachgeben und ich mit einem lauten Rumms auf dem Fußboden vor unserem Bett lande. Alles dreht sich und ich habe ein Rauschen auf den Ohren. Das kann nicht sein, das ist nicht wahr, nein, das kann einfach nicht sein. Ich versuche mich aufzurichten, ziehe mich am Bettrahmen hoch und lese die Nachrichten noch einmal. Kein Zweifel: Jonas betrügt mich.

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