Wach auf

Wach auf

  • WpView
    Reads 3
  • WpVote
    Votes 0
  • WpPart
    Parts 1
WpMetadataReadOngoing
WpMetadataNoticeLast published Sat, Aug 1, 2020
WpInfo
Fiction
Romance
-Alles ist verschwommen. Ich sehe immer wieder Blitze von Farben immer nur ein paar kleine Sekunden. Und dann wieder schwarz. Leere. Langsam dauern die Blitze länger an. Ein helles Licht scheint auf mich herab. Und dann wieder schwarz. Was ist hier los? Geräusche. Ich höre etwas. Eine Stimme. Sie schreit. Und im Hintergrund Sirenen. Könnte von allem möglichen sein. Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen und was es sonst noch alles gibt. Ich will wissen was die Stimme ruft. Ich muss versuchen mich zu konzentrieren. Aber das ist gar nicht so einfach. Alles ist so langsam und schleierhaft. Verdammt. Die Stimme ist definitiv von einem Mann und er scheint aufgebracht. Er ruft immer das gleiche: ''Yade. Yade. Wach auf. ''- Yade hatte einen schweren Autounfall. Nun ist sie in einem Zustand gefangen in ihrem eigenem Körper, gezwungen ihr Leben noch einmal zu durchleben, mit dem ständigen Kampf wieder aufzuwachen und zu der Stimme zurückzukehren, die sie so Sehnsüchtig ruft.
All Rights Reserved
#642
unfall
WpChevronRight
Join the largest storytelling communityGet personalized story recommendations, save your favourites to your library, and comment and vote to grow your community.
Illustration

You may also like

  • Meinem Entführer verfallen - Zwischen Liebe und Schmerz mit dem Mafiaboss
  • The Illusion Of Control
  • Alone with a Alphaking!
  • All die Dinge die mich quälen
  • Trust me
  • Jeden Morgen - AnnenMayKantereit Fanfiction
  • Blind Music
  • Behind the story - Details, die mein Leben prägten // #Wattys2016 #JustWriteIt
  • Kleine Schritte, große Welt

Nachdem meine Sicht durch den Sauerstoffmangel beeinträchtigt wurde und ich begann, schwarz zu sehen und zudem von einem Gefühl des Schwindels und der Übelkeit begleitet wurde, während meine Augenbrauen zusammengepresst und meine Augen vor Panik weit aufgerissen waren und kein Ausweg in Sicht schien, löste sich plötzlich seine Hand von meinem Hals, und meine Lungen füllten sich durch hektisches Atmen wieder mit Sauerstoff. Meine Augen, fest zusammengepresst vor Schmerz, und meine schmerzenden Handgelenke, die mir durch meine gebückte Haltung auf dem Stuhl zwar das Gefühl gab, mehr Luft zu bekommen, dafür aber die Fesseln weiter in meine Haut schnitten, sowie das feste und schnelle Atmen, füllten die nächsten Sekunden der Ruhe aus, und es schien, als wäre die Zeit stehengeblieben. Nachdem ich meine Augen geöffnet und sich meine Atmung und mein Puls normalisiert hatten, schaute ich dem Mann vor mir in die Augen und hoffte noch immer auf eine Erklärung für seine Worte, doch seinem Blick nach zu urteilen, würde mich in den nächsten Stunden oder vielleicht auch in den nächsten Tagen und Wochen nichts außer Schmerz erwarten; und ich hoffte, zu überleben und diesem Alptraum entfliehen zu können - auch wenn dies keineswegs ein Traum, sondern die bloße und kalte Realität zu sein schien, die sich so schnell nicht ändern würde.

More details
WpActionLinkContent Guidelines