Behind the Wall

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WpMetadataNoticeUltima pubblicazione ven, ago 21, 2020
Wenn du die Macht hättest, die Welt zu gestalten, was würdest du tun? Die Welt ist im Jahre 2254 ist in zwei geteilt, über den Globus verteilt gibt es die Großstädte unter einer Regierung, die sich selbst die 'Utopie' nennt. Das Leben in diesen Städten ist ordentlich, höflich und geregelt. Jeder kennt die Vorschriften und hält sich gerne daran. Lyn kennt es nicht anders, er wurde in dieses System reingeboren. Allerdings begreift er schnell: man lebte in einem goldenen Käfig, in dem es kaum möglich ist sich individuell zu entwickeln. Schon bevor du geboren wurdest, steht fest, als was du arbeiten wirst, wen du heiraten wirst, in welchem Bezirk du wohnen wirst. Aber das sind die Regeln. Und Regeln sind gut. Oder? Ganz anders ist das Leben außerhalb der schützenden Mauern der Utopien. Ganz anders ist das Leben des freiheitsliebenden 'Anarchisten' Wrench. Außerhalb der Mauern regierte der Mensch für sich. Keine Regierung, die einem Vorschriften macht, keine Regeln, keine Einschränkung. Für die meisten Bewohner der Utopien undenkbar. Für die sogennanten Anarchisten Alltag. Zwei Extreme direkt nebeneinander, die Regierung neben der Herrschaftlosigkeit, die Ordnung neben dem Chaos. Aber manchmal verbirgt das Chaos weniger Geheimnisse, als die Ordnung.
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[E] markiert Kapitel mit sexuellem Inhalt. Was macht man eigentlich, wenn man Anfang Dreißig ist, keinen Partner, keine Kinder, keinen Hund und keinen Garten hat, aber auch keinerlei Bedürfnis, das zu ändern? Was tut man, wenn Gleichaltrige von Familien, Häusern, Kindergartenplätzen und familienfreundlichen Hotels erzählen, sich besorgt erkundigen, ob man denn so wirklich glücklich sei und ohne die Antwort ernst zu nehmen, ungefragt Tipps zur Partnersuche oder zur Fortpflanzung geben? Eigentlich gar nicht so unerwartet: man macht weiter wie früher. Statt für ein Studium quält man sich irgendwann für die Arbeit aus dem Bett, dadurch kann man irgendwann aufwändigere Dinge kochen, als Nudeln, statt die Wochenenden auf Partys bei allen möglichen Freunden zu verbringen, verbringt man sie fast nur noch mit den ebenfalls nicht ‚sesshaft' gewordenen Freunden, statt billig-Techno in dem Club mit den günstigen Getränken schätzt man irgendwann vielleicht andere Musik ohne auf die Getränkepreise zu achten. Aber sonst ändert sich nicht viel. Dass man, obwohl die ‚ersten Male' im Leben mit den Jahren stetig abnehmen, immer noch neue Dinge erlebt und sogar sich selbst nochmal neu kennenlernt, bestätigt einen hin und wieder, dass man mit Ü30 noch lange nicht alt ist, auch wenn einem - gerade als Frau - Werbung für Faltencreme, die Erinnerung des Gynäkologen, dass Schwangerschaften bald ein erhöhtes Risiko für alles Mögliche bergen und die Erinnerungen, was Andere in dem Alter schon alles erreicht hatten, etwas Anderes suggerieren.

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