We were hostage

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WpMetadataNoticeLast published Thu, Mar 15, 2018
5 Kinder 6 Geiselnehmer 3 Lehrer 1 Schule 30 Stunden Textausschnitt: "Noch 4 Stunden ! Dann ist dieser Scheiß hier fertig und die Ferien können beginnen!", sagte Anna und seufzte, ob es aus Freude oder aus Verzweifelung war, wusste ich nicht. Aber ich war einfach froh wenn dieses idiotische Nachsitzen für die "schlimmen" Kinder fertig war! Was für nen Quatsch! "Hey sollen wir nicht einfach weggehen?", fragte Anna und wusch sich die Hände. "Eigentlich keine schlechte Idee, aber mein Bruder würde mich dann umbringen und außerdem haben die noch unser Baby!"Anna schüttelte den Kopf, tat dann auf beleidigt,da ich mein Handy als Baby bezeichnet hatte. Zusammen brachen wir in ein Gelächter aus und machten uns auf den Weg zum Klassenraum, doch als wir die Tür aufmachten, gefror mein Blut in den Adern. Anna wurde eine Waffe an die Stirn gehalten und mir an meinen Hinterkopf. Es waren 2 Männer, beide in schwarz gekleidet mit einer Skimütze über dem Kopf. Ich brauchte nicht lange um zu verstehen, dass das hier vielleicht eine Geiselnahme ist!"
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Tosend laut strömte das graue, kalte Wasser unter meinen Füssen hindurch. Beinahe ohrenbetäubend umgab mich das dröhnende Rauschen, schien mich zu erfassen und mitzureissen. Meine Hände ergriffen das kalte, raue Stahlgeländer der Brücke. Wie ein scharfes Messer schnitt die Kälte in meine Haut. Meine Verzweiflung, welche ich kaum zwei Minuten zuvor noch verspürt hatte, war einer allumfassenden Gleichgültigkeit gewichen. Wie eine feste Faust hielt sie mich umklammert und machte mein Innerstes ganz ruhig. Es war zu Ende, mein Innerstes wusste dies ganz genau! Noch immer sehe ich sie nachts in meinen Träumen, die alte, steinerne Brücke mit ihrem stählernen Geländer. Da steht sie gross und umschleiert von Nebelschwaden. Nicht mehr als eine bedrohliche, dunkle Silhouette. Dicke, schwere Regentropfen trommeln auf sie ein. Unzählige Male haben sich die Geschehnisse von damals bereits vor meinem inneren Auge erneut abgespielt, wieder und wieder wie in Dauerschleife. Und immer ist sie da, die Brücke und unter ihr der graue, tosende Fluss, der alles verschlingt. Erneut lockere ich meine Finger, stosse mich ab und meine Füsse verlieren den Halt. Immer näher und näher komme ich den reissenden Wogen, schliesse die Augen. Dunkelheit, Stille. Mein Name ist Jenny, ich bin 15 Jahre alt und dies ist meine Geschichte...

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