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WpMetadataNoticeLast published Fri, Oct 4, 2019
Das ist keine zusammenhängende Geschichte, sondern mehr Gedanken, mal als Glosse, mal als Essay, mal als Poetry Slam oder auch nur Denkanstöße - eben wie ich gerade möchte. Ein Stück aus "Perfekt?": Morgens. 6 Uhr, ich geh total verschlafen ins Bad, wasch mir mein Gesicht und wage einen vorsichtigen Blick in den Spiegel. Ich sehe ein Mädchen mit Schatten unter den Augen, kleinen Pickeln auf der Stirn und kurzen Wimpern. Meine Lippen sind auch nicht Kylie Jenner like. Ich schau an mir runter. Habe ich in letzter Zeit zugenommen? Ich sollte dringend mehr Sport machen, dann bin ich vielleicht auch irgendwann so schön durchtrainiert wie alle auf Insta. Naja, für heute muss Make up reichen. Und schon fang ich an mir meine tägliche Kriegsbemalung auf zu malen. Doch für wen mach ich das? Wieso mach ich das? Wieso machen das so viele Menschen? Machen wir das alles wirklich nur noch für uns? Schminken wir uns nur für uns? Machen wir Sport, nur für uns? Kaufen wir uns angesagte Klamotten nur für uns? Oder weil wir ein Teil der "perfekten Gesellschaft" sein wollen? Oder müssen?
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Was ist, wenn ich nicht einmal genau weiß, was das hier überhaupt ist, was ich hier schreibe? Was ist, wenn das alles nur Gedankenströme sind, entstanden aus Flut und Ebbe, wirr und ziellos? Ich kann es nicht definieren, was ich schreibe. Aber muss ich das? Denn vielleicht gibt es Dinge, die man einfach nicht benennen kann, ihnen keinen Namen geben kann, sie nicht genau definieren oder erklären kann. Vielleicht gibt es Dinge im Leben, die gerade deshalb so perfekt sind, weil man sie gar nicht erst definiert. Vielleicht gibt es so vieles im Leben, was wir nie verstanden haben, nicht verstehen und niemals werden verstehen können. Aber vielleicht muss das einfach so sein. Denn dann ist es perfekt. Auf eine unbegreifliche, wundervolle Art und Weise perfekt. Perfekt und undefinierbar. Was hier also zu finden ist? Gedankenströme, unendlich und unkontrollierbar, stattfindend in den stürmischsten Gegenden meines Herzens, meiner Seele, tief in meinem Inneren. Aber das ist wohl auch nur so eine Sache, die sich nicht genau definieren lässt. Wie so vieles in diesem Leben, das wir leben. - Zwei Stimmen, im unaufhörlichen Kampf, doch voll gemeinsamer Kraft - Cover by: @halcyon_bird, thanks a lot <3 - Goldene Feder beim Tintenfeder Award für das Genre Poesie

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