Meine (kaputte) Welt - ein Erfahrungsbericht
9 parts Ongoing Autismus und Depressionen sind Diagnosen, die sich Leute gerne auch selbst von Tiktok holen, aber in der Realität einiges mehr an Gewicht tragen, als einige vielleicht denken. Viele Leute kennen hauptsächlich oder ausschließlich gewisse Stereotypen und Vorurteile, die sie gerne einfach willkürlich in den Raum werfen, wenn sie hören, dass jemand irgendwas hat, von dem sie in irgendeiner Form schon mal gehört haben.
Mein dauerhafter Favorit bleibt da: "Kriegt man Autismus nicht, wenn man zu viele Drogen genommen hat? Das habe ich mal in einem Youtube Video gehört."
Schöne Unterstellung. Es freut einen als betroffene Person immer wieder zu hören, was für wilde Theorien Leute haben. Da fühlt man sich gleich ernst genommen.
Das hier ist (ich betone) KEINE professionelle Einordnung, sondern eben einfach ein Erfahrungsbericht, weil ich in meinem bislang nicht mal zwei Jahrzehnte andauernden Leben festgestellt habe, dass mir schon viel zu viel passiert ist und jahrelange Therapien irgendwie auch noch nicht genug Aufarbeitung waren.
Ich mache das hier in erster Linie für mich, falls aber irgendwer an meiner Innenwelt teilhaben will oder einfach interessiert ist, was für Erfahrungen man so macht, wenn man unter verschiedenen Diagnosen leidet, dann seid ihr herzlich willkommen daran Teil zu haben.
Triggerwarnung: Ich behandele hier Themen wie Suizidalität, Depressionen, Selbstverletzung, Albträume, Drogenkonsum, parasoziale Beziehungen, Süchte und viele weitere mentale, wie auch physische Probleme, von denen ich sicherlich irgendwelche vergesse.
Wer also empfindlich auf solche Themen reagiert, sollte sich lieber etwas angenehmeres zum Lesen suchen.
Damit viel Spaß beim Lesen, vielleicht kann man ja auch ein wenig Erfahrungen austauschen.